Nach einer Woche Pause dreht sich der Turnierzirkus im Kreis-Pferdesportverband Neuss weiter: Am Wochenende treffen sich die Reitsportler aus der Region auf dem Turnierplatz am Tribünenweg in Wevelinghoven.

Die Reitertage des RFV Wevelinghoven gehören zu den traditionsreichsten Turnieren im KPSV Neuss. Insgesamt 23 Prüfungen hat der Verein dieses Jahr ausgeschrieben. Dabei kommen sowohl Dressur-Fans als auch Springsport-Liebhaber voll auf ihre Kosten – das Programm bietet einen sportlichen Mix für den Nachwuchs und für gute Amateure.
Für die Dressurreiter ist die M-Dressur am Sonntagnachmittag ab 13:45 Uhr die schwerste Prüfung. Fast 40 Paare haben sich angekündigt. Da wird am Rande des Vierecks über fliegende Wechsel, Traversalen und Schrittpirouetten gefachsimpelt. Ein starkes Starterfeld gibt es auch in der L-Dressur auf Kandare, die Sonntagmorgen schon um 8:30 Uhr beginnt. In den anderen Dressurprüfungen trabt vor allem der Nachwuchs durch das Viereck.

Auf dem großen Springplatz baut Parcourschef Markus Lück seine Kurse – und stellt den Springreitern und ihren Pferden kniffelige Aufgaben. Highlight ist das M-Springen mit Siegerrunde am Sonntag (16:45 Uhr). Zahlenmäßig sticht das L-Springen unmittelbar vorher heraus, das mit 60 Nennungen ähnlich gut besetzt ist wie das Zwei-Sterne-A-Springen am Sonntagmorgen (10 Uhr). Publikumsmagnet am Samstag dürfte das Zeitspringen der Klasse M ab 17:30 Uhr sein.

Mini- und Midi-Cup Dressur und Springen

Die Dressur- und Springprüfungen der Klassen E und A sind zugleich auch Qualifikationen für den KATINA Mini- und Midi-Cup. Die Cups richten sich an junge Aktive bis 18 Jahre aus dem KPSV Neuss. Das Turnier in Wevelinghoven ist die zweite von insgesamt vier Qualifikationen. Das Finale mit den jeweils besten acht Paaren wird Anfang September beim Turnier des RV Jüchen-Hochneukirch ausgetragen.

Es war eine sehr interessante Veranstaltung am gestrigen Abend mit Thomas Schütz, Leiter der Sportförderung des Rhein Kreis Neuss.

Eine Zusammenfassung findet ihr hier:

Zum zehnten Mal galoppierte Gilbert Tillmann in den schwersten Parcours der Welt. Für Frederic Tillmann war das Derby am Wall zu Ende.

Vor der 90. Auflage des Deutschen Spring-Derbys in Hamburg gestern standen gerademal 157 Null-Runden in den Ergebnisbüchern. Es gab sogar Derbysiege ohne Null-Fehler-Ritte, wie bei Gilbert Tillmann und Hello Max 2013. Gestern kamen zwei dazu: von Nisse Lüneburg auf Cordillo und dem Iren Shane Breene auf Can Ya Makan. Als die beiden dann im Stechen um den Derbysieg kämpften (Lüneburg gewann), schaute Gilbert Tillmann gut gelaunt zu. Er hatte den siebten Platz sicher. Seine siebte Top-Ten-Platzierung beim zehnten Derbystart.

Gilbert Tillmann und Hadjib. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt. Eingebettet von RP-Online: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/gilbert-tillmann-siebter-im-deutschen-springderby_aid-39184599

Ich bin mit dem siebten Platz super zufrieden. Nach der langen Pause von Hadjib habe ich mit dieser guten Leistung nicht gerechnet.

Gilbert Tillmann

Umso mehr, weil die zwei Qualifikationsspringen so gar nicht optimal gelaufen waren. Doch Sonntag Nachmittag war der alte Hadjib zurück.

Zeitweise sah es sogar so aus, als würde Gilbert Tillmann seinem zweiten Derby-Sieg entgegenreiten: Er führte mit seinem Vier-Fehler-Ritt das Derbyfeld lange an. Der Grevenbroicher musste nach der durchwachsenen Qualifikation bereits als vierter Starter in den Derbyparcours galoppieren. Er, der gerade in Hamburg immer mit den Nerven kämpft, blieb erstaunlich gelassen. Und sein Pferd auch. Als wären die beiden nach der zweijährigen Verletzungspause von Hadjib nie weggewesen. Das Paar sprang alle Klippen von Pulvermanns Parcours souverän. Am sechsten Hindernis dann ein Flüchtigkeitsfehler. Das Gatter fiel. „Da waren wir etwas zu weit weg – der Fehler geht auf meine Kappe“, analysierte er den Ritt. Und er wäre nicht er selbst, wenn er sich nicht über den Fehler ärgern würde. „Das war unnötig, man darf sich hier an keinem Sprung zu sicher sein.“

In Führung bis nach der Pause

Nach seinem zehnten Derbyauftritt war er zum Warten verdammt. Und sah, wie die Konkurrenz Abwürfe kassierte oder ausschied. Bis Benjamin Wulscher ins Stadion galoppierte. Er lieferte auf Bangkok Girl PP die zweite Vier-Fehler-Runde, war allerdings über 20 Sekunden schneller als Tillmann. Der 30-jährige Sachse hat übrigens unter anderem in Grevenbroich bei den Tillmännern für den Auftritt in Klein Flottbek trainiert: beim Rheinischen Hallenderby im Rahmen der Gut Neuhaus Indoors im März, das er gewann. Gestern wurde er Fünfter. Dann kamen Breen und Lüneburg – und der Traum vom dritten Podestplatz in Folge war zu Ende.

Zweiter im Speed-Derby, aber Aus im Derby

Bei seinem Bruder Frederic Tillmann lief es genau andersherum: guter Start, schlechtes Ende. Der 40-Jährige war auf Oreal des Etains Z, seinem derzeitigen Toppferd, in der ersten Qualifikation mit nur einem Abwurf gut gestartet. Im zweiten Springen kassierte das Paar zwei Abwürfe. Gestern Nachmittag spielten dann die Nerven des 14-jährigen Wallachs nicht mit. Die beiden schieden aus, nachdem der Schimmel den drei Meter hohen Wall nicht herunterwollte. Schon in den Qualifikationsspringen war es an dem spektakulären Hindernis nicht gut gelaufen. „So ist der Sport, passiert eben. Ich bin sehr zufrieden, dass ich überhaupt vor 25.000 Zuschauern das Derby reiten durfte“, zog Frederic Tillmann Bilanz. Und einen Erfolg feierte er trotzdem: Platz zwei im Speed-Derby am Samstagabend im Sattel von Concetta W, seinem zweiten Pferd. „Insgesamt war es sportlich ein tolles Wochenende.“

🎉 Platz 2 im Speed-Derby für Frederic Tillmann und Concetta W gestern in Hamburg. Super Runde. 👋 Heute gehts weiter. Sowohl Frederic als auch Gilbert starten gleich im 90. Deutschen Springderby.➡ Ab 13:20 Uhr überträgt der NDR, einen Livestream gibt es bei Clipmyhorse. Drückt die Daumen! #pferdesportneuss📸 © Andrea Wagener

Gepostet von Kreis-Pferdesportverband Neuss am Sonntag, 2. Juni 2019

Dressursport vom Feinsten und das bei Kaiserwetter: Kein Wunder, dass die Resonanz bei den Neuss-Grefrather Dressurtage überaus gut war. An allen vier Tagen waren die Tribünen am Viereck der Held’schen Reitanlage voll besetzt. Sonnenbrille, Sonnencreme und kühle Getränke waren die optimale Ausstattung – auch für die Aktiven. Sie waren froh, zumindest am Sonntag Jackett bzw. Frack auslassen zu dürfen. 

Aus sportlicher Sicht knüpfte das Turnier des Neuss-Grefrather Reitclubs nach einem Jahr Pause nahtlos an seine über 30-jährige Tradition an. Vier Prüfungen der schweren Klasse standen auf dem Progamm. In drei der S-Dressuren kamen die Siegerinnen aus Vereinen im Kreis-Pferdsportverband Neuss. Und das bei starker Konkurrenz aus der Region.

Stefanie Frieß & Brenda AW super harmonisch

Sowohl Freitag als auch Sonntag gab es sogar Neusser Doppelsiege. Im Sankt Georg (Ein-Sterne-S), sportlicher Abschluss des Turniers, war es sogar ein Doppelsieg für den Gastgeber. Stefanie Frieß trabte mit ihrer achtjährigen Stute Brenda AW zu Gold. Das Paar zeigte eine harmonische wie fehlerfreie Vorstellung. Damit kratzten sie an der magischen 70-Prozent-Marke: starke 69,912 Prozent vergaben die drei Richter für die Leistung des Paares.

Frieß verwies damit ihre Vereinskollegin Marion Schleypen auf Platz zwei. Die Lokalmatadorin hatten ihren Routinier White Kiss gesattelt. Der 18-jährige Hengst, einst als Sechsjähriger auf dem Bundeschampionat mit Bronze ausgezeichnet, zeigte sich immer noch frisch und dynamisch. Die Vorstellung wurde von den Richtern mit 69,167 Prozent belohnt.

Dritte wurde Miriam Banse-Dörung (Förderkreis Dressur Neuss), die auf Riverdance ebenfalls sehr sicher im Viereck unterwegs war. Das Paar heimste damit seine zweite S-Schleife auf den Dressurtagen ein. Schon in der S-Dressur am Donnerstag waren die Zahnärztin und ihr 14-jähriger Rheinländer Wallach in Topform und hatten die goldene Schleife geholt.

Im Sankt Georg Spezial am Freitag waren Stefanie Frieß und ihre Fuchsstute Brenda AW noch auf Rang zwei gelandet. Kahra Alena Baumann (RV St. Johannes Waat) war mit ihrer Stute Dance with me einen Hauch besser. Die Bereiterin im Stall von Heiner Schiergen heimste einen weiteren S-Sieg ein. Die 29-Jährige kommt ihrem Traum vom Goldenen Reitabzeichen immer näher.

Nur in einer S-Dressur ging der Sieg an eine Reiterin außerhalb des KPSV Neuss. Louisa Lüttgen, mehrfache Europameisterin Nachwuchsbereich, steuerte ihren Fuchswallach Damon’s Dream bei seiner S-Premiere direkt zum Sieg. Die Kerpenerin (ARC Bonn) ist seit vielen Jahren immer wieder bei den Dressurtagen am Start.

Die Gastgeber freuten sich auch am Freitagabend mit Julia Wann. Die Bereiterin vom Reitstall Held gewann auf Henry vom Hofe die M-Kür unter Fluchtlicht. Vor vollen Rängen galoppierte sie den Rappen zum Sieg; in der M-Dressur am Vortag war sie noch Fünfte gewesen. Unter den Zuschauern waren auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer. Danach wurde mit Kollegen, Konkurrenten und Freunden beim großen Hoffest gefeiert.

Wir sind super zufrieden mit dem Turnier und der Resonanz.

Janick Schleypen, Vorsitzender Neuss-Grefrather RC

NGZ Online: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/neuss-grefrather-dressurtage-wissen-bei-kaiserwetter-zu-begeistern_aid-39209245

Dressursport-Liebhaber aus dem Rhein-Kreis Neuss haben sich den Termin schon lange im Kalender rot markiert: Von Donnerstag bis Sonntag geht es zu den Neuss-Grefrather Dressurtagen auf der Reitanlage Held/Schleypen.

Nach einem Jahr Pause realisiert das Team des Neuss-Grefrather Reitclubs endlich wieder sein Traditionsturnier. 2018 hatte der Vorstand gewechselt. Seitdem führt ein junges Team den 1983 gegründeten Verein.

Für die Dressurtage setzen Vorstand Janick Schleypen, Geschäftsführerin Anna Siegelkow und Co. aber auf das bewährte Turnierkonzept: Hochkarätige Dressuren und Prüfungen für die Basis bilden einen guten Mix. Insgesamt 14 Prüfungen, davon drei der schweren Klasse S, stehen auf dem viertägigen Programm. Darunter sind auch wieder Qualifikationen zum Bundeschampionat, die naturgemäß viele renommierte Reiter mit talentierten Jungpferden anlocken. Zum Beispiel Beatrice Buchwald. Sie war von 2012 bis 2017 Bereiterin bei Isabell Werth und bildete unter anderem das derzeitige Erfolgspferd der Rekord-Olympiasiegerin, Weihegold OLD, mit aus. Inzwischen betreibt sie mit ihrem Lebensgefährten eine eigene Hengststation in Dorsten. Sie wird am Samstag die Qualifikationen zum Bundeschampionat (Dressurpferde Klasse L ab 11 Uhr und Dressurpferde Klasse M ab 14:30 Uhr) reiten.

Und auch für die Dressurprüfungen der Klasse S haben sich namhafte Reiter angekündigt. Mit dabei sind unterem Louisa Lüttgen (Kerpen), einst mehrfache Europameisterin bei den Ponys, Junioren und Jungen Reitern. Außerdem die derzeit auch international erfolgreiche Jill de Ridder (Aachen) und Routinier Silke Fütterer.

Und auch aus den Reihen des gastgebenden Vereins klettern namhafte Reiterinnen in den Sattel, darunter Marion Schleypen, Laetizia Terberger, Julia Wann und Stefanie Wittman.

Janick Schleypen freut sich auf seine ersten Dressurtage als Vorsitzender des Neuss-Grefrather Reitclubs. Und das als Springreiter. „Ich bin mit den Dressurtagen aufgewachsen. Ich halte es für sehr wichtig, die Tradition des Vereins weiterzuführen, aber gleichzeitig das Turnier auch weiterzuentwickeln.“

Zeiteinteilung und Nennungslisten finden sich auf www.bila.de online.

Es ist wieder Derby-Time: Gilbert Tillmann und Frederic Tillmann starten beim 90. Deutschen Spring-Derby. Mit fünf Pferden geht’s es nach Hamburg.

Sonntag ab 13:45 Uhr werden die Reitsportfans aus dem Rhein-Kreis gebannt an den Bildschirmen hängen. Egal ob zu Hause vor dem Fernseher oder unterwegs via Livestream am Smartphone. Seit dem ersten Auftritt von Gilbert Tillmann und Hello Max in Hamburg, ist das Deutsche Spring-Derby ein Pflichttermin und Kult in einem. 2007 sprang der Neukirchener auf Hello Max erstmals über die berühmten Hindernisse, wurde damals überraschend Elfter.

Am Sonntag steigt die 90. Auflage – und Gilbert Tillmann will wieder dabei sein, genauso wie sein Bruder Frederic. Dienstagmorgen um vier Uhr sind die Brüder mit fünf Pferden im LKW nach Hamburg gefahren. Mittwoch um 15:45 Uhr steht das erste Qualifikationsspringen an; Freitag um 13:45 Uhr die zweite. Erst danach steht fest, wer am Sonntag in den legendären Derbyparcours einreiten darf.

„Unser Ziel ist es, die Qualifikationen gut zu überstehen und Sonntag starten zu dürfen. Wir haben uns gut vorbereitet, aber es gehört wie immer auch das nötige Quäntchen Glück dazu.“

Frederic Tillmann setzt in der Vier-Sterne-Tour fürs Derby auf Oreal Des Etaines Z. Der 14-jährige Schimmel ist erfahren, hat bereits einige S-Siege auf dem Konto und war auch schon in Hamburg. Mit Concetta W hat der 39-jährige Pferdewirtschaftsmeister ein zweites Eisen im Feuer. Erst seit sechs Monaten sitzt er im Sattel der Schimmelstute. Das Paar konnte in der kurzen Zeit einige schwere Springen gewinnen. Wie sich die neunjährige Stute in der großen Kulisse von Klein Flottbek machen wird, bleibt abzuwarten.
In der Youngster Tour setzt Frederic Tillmann auf Claus-Hermann. Nicht verwandt mit Claus-Dieter, dem Ex-Derbypferd seines Bruders. Der Wallach ist erst sieben Jahre und darf erstmalig die traditionsreiche Turnierluft schnuppern.

Gilbert Tillmann hat natürlich sein derzeitiges Toppferd Hadjib mit nach Hamburg gebracht. Der braune Wallach ist inzwischen 13 Jahre. Zwei Jahre, 2017 und 2018, fiel Hadjib verletzt aus. Viele Fans des Springreiters glaubten nicht mehr an eine Rückkehr des Pferdes in den Spitzensport. Doch Gilbert Tillmann glaubte an Hadjib, gab seinem Sportpartner sehr viel Zeit beim Formaufbau. Prompt kehrte das Paar im März mit einem Paukenschlag in den Sport zurück: 2. Platz im Großen Preis bei den Gut Neuhaus Indoors. Dass Hadjib das Potenzial zum Derbystar hat, steht außer Frage. 2016 wurde Gilbert Tillmann mit ihm Derby-Sechster, ein Jahr zuvor gab es den 7. Platz.
Die Zeichen stehen also gut, dass mindestens ein Tillmann am Sonntag in den Sattel klettert, wenn es wieder heißt: Es ist Derby-Time!

Das Deutsche Springderby wird live im Fernsehen übertragen: u.a. NDR 13:30 bis 15:00 Uhr. Alle Infos zum Derby gibt es unter www.engarde.de online.

Bericht auf NGZ-Online

Oft leiden Organisatoren von Erstveranstaltungen am „Premierenflattern“: nicht das Team des Reitstalls Gut Altwahlscheid und des Förderkreises Dressur Neuss. Sie organisierten partnerschaftlich das erste Turnier auf der Anlage der Familie Tolles – und das so souverän, als hätte es dort schon unzählige gegeben. Das Programm mit sechs Prüfungen war übersichtlich, füllte aber beide Turniertage komplett aus und stieß auf gute Resonanz bei Aktiven und Zuschauern.

Den ganzen Artikel über das Turnier findet Ihr bei NGZ-Online: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/dressurturniere-in-uedesheim-und-neuss-grefrath_aid-39097451

Am Wochenende knüpfte der RV Jan von Werth Holzbüttgen auf dem Dückershof an seine Turniertradition an. Das Team rund um Anlagen-Chef Norbert Dückers stellte ein hochwertiges Springturnier auf die Beine – als hätte es die acht Jahre Turnierpause nicht gegeben. Scheinbar nahtlos knüpfte der Verein an das Niveau seiner Veranstaltungen bis 2011 an.

Drei Tage gaben sich bekannte Springreiter aus der Region und sogar internationale Gäste auf dem Dückershof die Zügel in die Hand. Besonders ein Name ließ Szenekenner aufhorchen: William Whitaker, Spross der weitverzweigten britischen Springsport-Familie und Neffe der Legenden Michael und John Whitaker.

Den ganzen Artikel zum Turnier findet Ihr bei NGZ-Online: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/dueckershof-knueft-an-grosse-turniertradition-an_aid-39081713

Die erste Qualifikationsprüfung fand am vergangenen Sonntag auf dem Turnier des Förderkreis Dressur Neuss auf Gut Altwahlscheid statt.

Mit einer Traumnote von 8,4 siegte in der Dressurprüf. Kl.A mit Qualifikation zum MIDI-Cup Laura Roßkothen vom RV Am Fronhof auf La Perla Brillante.

Nina Pralle vom RV Osterath konnte mit einer WN von 7,8 die Qualifikation zum KATINA Mini Cup (E-Dressur) für sich entscheiden.

Die Ergebnisse und Zwischenstände des Cups stehen unter www.bila de. und www.pferdesport-neuss.de/ergebnisse

Die nächsten Prüfungen finden auf dem Turnier des RV Wevelinghoven am 15./16.6.2019 statt.

Siegerin: Laura Roßkothen, RV Am Fronhof

Förderkreis Dressur richtet 1. Turnier auf Gut Altwahlscheid aus

Erst vor einem Jahr wurde die Reitanlage Gut Altwahlscheid in Neuss-Uedesheim eröffnet. Jetzt steht die Turnierpremiere an. Samstag und Sonntag messen sich dort Dressurreiter aus ganz NRW – unter der Regie des Förderkreis Dressur Neuss, der seit 2018 seinen „Vereinssitz“ auf der Anlage der Familie Tolles hat.

Das Team von Gut Altwahlscheid freut sich auf das 1. Turnier.

Insgesamt sechs Prüfungen hat der FK Dressur, der über 200 Mitglieder hat, ausgeschrieben. Das sportliche Konzept bietet Aktiven aller Leistungsklassen Startmöglichkeiten. Neben einer schweren Prüfung, dem St. Georg Spezial (Sonntag um 13:45 Uhr), stehen auch Dressurprüfungen der Klasse L und M (Samstag 8:30 und 15 Uhr) in der Zeiteinteilung. Dabei dürfen sich die Verantwortlichen über eine gute Resonanz freuen, vor allem von den Dressurreitern aus dem heimischen Kreis-Pferdesportverband Neuss.

Für die Zuschauer dürfte der Kostüm-Führzügel der Wettbewerb mit dem größten „Spaßfaktor“ sein: Dabei zeigen die Jüngsten nicht nur ihr Können im Sattel, sondern auch, wie kreativ sie (samt Familie) sind. Der Startschuss für die Prüfung ist am Sonntag um 13:15 Uhr. Die Reithalle hält einem großem Zuschaueransturm – Eltern, Geschwister und Großeltern – locker stand. Sie ist mit 27 mal 72 Metern größer ist als die meisten im Umkreis.
Sarah und Dennis Tolles übernahmen die Reitanlage 2015, doch erst mit dem Bau der Reithalle und weiteren 40 Pferdeboxen wurde aus Gut Altwahlscheid eine professionelle Sportanlage für Dressur- und Springreiter. Unter anderem weiß Romy Allard, Deutsche Juniorenmeisterin, die Trainings- und Haltungsbedingungen für ihre Pferde zu schätzen.

Zeiteinteilung und Nennungslisten sind auf www.bila.de online abrufbar.

Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung am 18. März 2019 auf Gut Neuhöfgen wurde der 44-jährige Kaarster in den Vorstand gewählt.

Er folgt auf Mareike Rozinsky, die weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung steht. Ihr gilt ein besonderer Dank für die engagierte und erfolgreiche Mitarbeit den vergangenen Jahren.

Daniel Gartmann wird dazu beitragen die Präsenz des KPSV Neuss in der Öffentlichkeit weiter zu stärken und steht allen Mitgliedern des Verbandes als Ansprechpartner in Sachen Pressearbeit mit Rat und Tat zur Verfügung.

Kontaktdaten: 

E-mail   daniel_gartmann@web.de

Tel.       0178-2006313

Einladung: 

Förderung von Mitgliedern und Vereinen

Ein Gespräch mit Thomas Schütz, Leiter der Sportförderung des Rhein-Kreis Neuss

Wir laden alle Vereine und Mitglieder zu diesem Gespräch am Montag, den 03.06.2019 um 19 Uhr, auf Gut Mankartzhof, Broicherseite 17, 41564 Kaarst, ein.

Mit diesem Gespräch wollen wir einen Einblick in die verschiedenen Fördermöglichkeiten von Trainingsstunden, Lehrgängen und Vereinen im Allgemeinen geben.

Der Vorstand freut sich über rege Teilnahme!