KATINA Mini-Cup und Midi-Cup Dressur des FK Dressur Neuss

Die Siegerin im KATINA Mini-CupDressur 2018: Evelyn Stocks auf Vangeline.

Mit tollen Leistungen glänzte der Dressur-Nachwuchs in den Finals um den KATINA Mini-Cup und den Midi-Cup vom Förderkreis Dressur Neuss. Jeweils die besten acht Paare waren für die Finalprüfungen beim Turnier in Jüchen-Hochneukirch qualifiziert. Die fließigen Helfer des RV Hochneukirch-Jüchen und der Reitanlage Essen sorgen für super Bedingungen auf dem Turniergelände. Im Finale des Mini-Cups siegte Evelyn Stocks auf ihrem Pony Vangeline mit einer WN von 7,1 vor Jana Hummen (WN 7,0) und Leonie Sassen (WN 6,5). Neben Geld- und Ehrenpreisen für alle Finalteilnehmer erhielt die Siegerin den Cup-Pokal und die Siegerschärpe überreicht vom Dressurausschuss des KPSV Neuss.

Laura Roßkothen entschied mit einer WN von 7,2 den Midi-Cup für sich – vor Alix von Borries (WN 6,8) und Antonia Steuck (WN 6,6). Sie erhielt die Siegerschleife aus der Hand von Edda Hupertz, Vorsitzende des Förderkreis Dressur Neuss.

Alle Ergebnisse des Turnier gibt es hier.

Dressursport ohne Marion Schleypen – das ist für viele Pferdesportfans im Rhein-Kreis Neuss unvorstellbar. Die Neusserin gehört seit Jahrzehnten zu den besten Reitern der Region. Das bewies sie jetzt wieder: Bei den „Wallau Classics“ erritt sie sich den 100 und 101. S-Sieg! Damit knackte sie die eindrucksvolle Marke von 100 Triumphen in der schweren Klasse.

Mario Schleypen, hier auf White Kiss, knackte die magische Marke von 100 S-Siegen. Foto: Agnes Werhahn 

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Nach Teamgold gab es noch zwei weitere Top-Ten-Plastzierungen! In der Einzelwertung einen Tag später waren Juliette und ihr 13-jährigen Oldenburger Wallach ebenfalls sehr gut unterwegs: Mit 72,436 Prozent landete das Paar auf Rang sechs im Grand Prix. „Juliettes Runde war sehr schön, es gab nur ein, zwei kleine Wackler. Insgesamt hat sie aber viele Punkte bekommen“, lautete das Fazit von U25-Bundestrainer Sebastian Heinze. Gold ging in der Einzelwertung an ihre deutsche Teamkollegin Jil Marielle Becks (Senden) und Damon’s Satelite (75,385 Prozent). Titelverteidigerin Lisa-Maria Klössinger und FBW Daktari wurden Vierte.

Das siegreiche deutsche U25-Team mit Bundestrainerin Sebastian Heinze und Juliette Piotrowski in Exloo. Foto: Privat

Mit einer souveränen Grand-Prix-Kür verabschiedeten sich Juliette und Sir Diamond aus der U25-Altersklasse. Die beiden bekamen 75,635 Prozent von den Richtern und landeten damit beim dritten EM-Auftritt in Exloo auf Rang sieben.

Insgesamt war Juliette Piotrowski sehr zufrieden: Das dritte Teamgold in Folge für das U25-Team, und auch das dritte für Juliette in dieser Altersklasse. Mit dem Mannschaftstitel, den sie bei den Jungen Reitern gewann, hat sie insgesamt vier Mal Gold in Folge im Nachwuchslager gewonnen. Dazu kamen Silber und Bronze im Lager der Jungen Reiter (U21). „Da ist schon der Wahnsinn. Sir Diamond ist einfach immer voll da, wenn es darauf ankommt“, lobt sie den Rappen, der bisher bei jedem Championat mit mindestens einer Medaille nach Hause zurückkehrte. Juliette hat den Oldenburger gemeinsam mit ihrer Mutter und Trainerin Claudia Haller von dreijährig an selbst ausgebildet. „Er kam schon als Fohlen zu uns“, erinnert sich Claudia Haller.  „Die konstante Ausbildung und das pferdegerechte und kluge Management zahlen sich aus. Die EM war ein toller Abschluss der U25-Ära.“ Jetzt gilt es den Übergang in den großen Grand-Prix-Sport zu schaffen.

Dressurreiterin Juliette Piotrowski (Förderkreis Dressur Neuss) hat wieder Gold gewonnen: Bei der U25-Europameisterschaft im niederländischen Exloo sicherte sie sich am Dienstag mit dem deutschen Team den Mannschaftstitel.

 

Dabei stand der Sieg des Quartetts schon vor dem vierten Ritt fest – so gut waren die deutschen U25-Dressurreiter unterwegs. Am Ende hatten die vier deutschen Amazonen starke 219,706 Punkte auf dem Konto und einen souveränen Vorsprung. Die Konkurrenz aus den Niederlanden gewann mit 212,756 Punkten Silber, Großbritannien (212,118) Bronze.

Juliette Piotrowski war mit dem Ritt im Mannschaftswettkampf sehr zufrieden. Sie piaffierte mit ihrem Rappen Sir Diamond in der Intermediaire-II-Aufgabe zu sehr guten 70.147 Prozent. Das Paar hatte nur einen kleinen Fehler bei den Zweierwechseln in der Galopptour. „Grundsätzlich waren alle Lektionen gut, nur in die Zweierwechsel bin ich nicht so schön reingekommen, da ist uns der Rhythmus verloren gegangen“, erklärt die 25-Jährige aus Kaarst, die nach ihrer Ausbildung zur Bereiterin selbstständig arbeitet. „Ich habe die Hilfe wohl nicht deutlich genug gegeben, dadurch entstand ein Missverständnis und der Fehler.“

Insgesamt ist sie sehr zufrieden: Drittes Teamgold in Folge für das U25-Team, und auch das dritte für Juliette in der Altersklasse. „Da ist schon der Wahnsinn. Sir Diamond ist einfach immer voll da, wenn es darauf ankommt“, lobt die den schwarzen Oldenburger.

Heute geht es in der Einzelwertung erneut um die Medaillen. „Mein Pferd ist super drauf, ich muss mich morgen nur noch ein wenig mehr konzentrieren.“

Bericht der FN

Kaiserwetter und Topleistungen: Besser hätte das Dressurturnier des RV St. Georg Büttgen am vergangenen Wochenende nicht laufen können. „Wir sind sehr zufrieden“, freuten sich Maria und Johannes Pannenbecker, „Hausherren“ auf dem Pannenbeckerhof gemeinsam mit dem Helferteam. Das sorgte an beiden Turniertagen für allerbeste Bedingungen auf und rund um das Dressurviereck – für Reiter, Pferde und Zuschauer.

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

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Pony-Dressurreiterin Julia Barbian hat mit der deutschen Equipe EM-Gold in Bishop Burton (GBR) gewonnen. Das Quartett von Bundestrainerin Conny Endres gewann mit 226,286 Punkten vor Dänemark (219,028 Punkte) und den Niederlanden (218,715 Punkte). 

Julia musste mit Der kleine König bereits am ersten Tag ins Viereck. Als zweite deutsche Starterin brachte sie mit 74,343 Prozent ihr Team auf Goldkurs. Das Paar gewann bereits 2017 Mannschaftsgold. Die beiden sind seit Jahren ein eingespieltes Team, Julia reitet ihren “King” bereits seit sieben Jahren. Es ist aber ihre letzte Saison in der Ponytour. Nächstes Jahr startet sie altersbedingt bei den Junioren.

Auch in der Einzelwertung zeigte das Paar vom Neuss-Grefrather RC tolle Leistungen: Zum Teamgold gab es Platz vier und Bronze in der Kür. Was für ein Abschluss der Ponyzeit!

Nächste Woche ermitteln die U25-Reiter ihre Europameister im niederländischen Exloo. Mit dabei ist auch Juliette Piotrowski (Förderkreis Dressur). Sie ist zum dritten Mal mit ihrem Rappen Sir Diamond nominiert. Bundestrainer Sebastian Heinze setzt bei der EM auf eine Equipe aus vier bewährten Championatspaaren.

Juliette und Sir Diamond. Foto: privat

Juliette und der 13-jährige Oldenburger Wallach sind eines davon. Die Kaarsterin hat bisher alle U25-EM bestritten und auch schon zwei Mal Teamgold bei den Jungen Reitern gewonnen. Der letzte Formtest beim CHIO Aachen lief super für die junge Bereiterin. „Altersbedingt ist es für Lisa und mich die letzte U25-EM. Wir hoffen natürlich, dass wir die Team-Medaille wieder nach Deutschland holen und ein paar schöne Runden zeigen können. Am wichtigsten ist erstmal das Mannschaftsergebnis. Wenn dann noch eine Einzelmedaille für uns herausspringt, wäre das natürlich schön. Aber erstmal müssen wir vernünftige Prüfungen reiten. Ich habe das Glück, dass mein Pferd immer Top-Leistungen abgerufen hat, wenn ich es brauchte und er mich nie hängen lässt“, erklärt Piotrowski die Beständigkeit ihrer Championatserfolge in den vergangenen Jahren.

Erleichterung bei den Dressurreitern: Pünktlich zum Turnier auf dem Pannenbeckerhof am Wochenende sollen die Temperaturen etwas angenehmer werden als in den vergangenen Tagen. Bei über 35 Grad in Frack und Stiefeln zu reiten, ist extrem anstrengend. Doch egal, was das Thermometer anzeigen wird: Das Team des RV St. Georg Holzbüttgen ist für das zweitägige Dressurturnier gerüstet. Der große Platz mit dem Viereck ist bestens präpariert.

Insgesamt sieben Prüfungen stehen Samstag und Sonntag auf dem Zeitplan – von der A- bis zur S-Dressur. „Die Resonanz ist sehr gut“, freuen sich Maria und Johannes Pannenbecker. Für die schwerste Prüfung, den Sankt Georg Spezial, am Sonntag (15:30 Uhr) haben 35 Paare genannt, darunter auch Lokalmatadorin Marion Schleypen (Neuss-Grefrather RC). Die erfahrene Reiterin trifft unter anderem auf bekannte Gesichter wie Thomas Rive, Michelle Frenzen und Miriam Banse-Doering. Und auch in der Kandaren-L und der M-Dressur trabt mit Kreismeisterin Delia Heyers (RV St. Johannes Waat) auf ihrer Lotta eine Favoritin ins Viereck. Ein seltenes Highlight für Dressurfans ist die L-Kür für Paare am Samstag um 18:30 Uhr. „So was ist selten ausgeschrieben“, erklärt Johannes Pannenbecker. 15 Paare haben sich dafür kreative Ideen einfallen lassen und trainiert. „Wir werden sehr guten und spannenden Dressursport sehen“, freut sich Maria Pannenbecker. „Neben dem sportlichen Programm sorgen wir auch für eine schöne Atmosphäre. Für das leibliche Wohl ist natürlich bestens gesorgt.“

Kostenloser Live-Stream für alle Prüfungen: www.sportdeutschland.tv

Zeiteinteilung und mehr bei Wender edv

Heiß, heißer, Sommer 2018. Die Temperaturen gehen auch an den Reitsportlern und ihren Pferden nicht spurlos vorüber: Bei Turnierauftritten wird jeder kühle Tropfen und jeder Windzug zum Kühlen genutzt. Und auch für Veranstalter wie den RV Uedesheim-Stüttgen sind Turniere derzeit ein Kraftakt. „Allein das Bewässern der Reitplätze ist ein Dauerjob“, erklärt Konrad Kronenberg. „Wir fahren vor jeder Prüfung tausende Liter Wasser auf jeden der vier Reitplätze.“ Ansonsten würden Zuschauer und Reiter vor lauter Staub nichts sehen. Doch der Turnierleiter und sein erfahrenes Team hatten Hitze und Trockenheit beim traditionellen Sommerturnier super im Griff – und sorgten für beste Bedingungen.

Volker Höltgen gewann den Großen preis von Uedesheim 2018. Turnierleiter Konrad Kronenberg (l.) und Sponsoren gratulierten. Foto: privat

Volker Höltgen gewann den Großen Preis von Uedesheim 2018. Turnierleiter Konrad Kronenberg (l.) und Sponsoren gratulierten. Foto: privat

Und so trotzten die Reiter aus dem Kreis-Pferdesportverband der Hitze mit Top-Leistungen. Allen voran Thorsten Schiltz (RV Neuss). Der Springreiter, an gleicher Stelle 2017 Kreismeister, sicherte sich am Samstagabend zum ersten Mal den Sieg im „Uedesheimer Derby“. Auf der rheinischen Stute Lindsay Lohan blieb er in dem Zeitspringen der Klasse S, das – angelehnt an das berühmte Deutsche Springderby in Hamburg – über Gräben und Wälle führt, fehlerfrei. Robin Kronenberg (RV Uedesheim-Stüttgen) versuchte ihm den Sieg streitig zu machen. Auch der Lokalmatador blieb auf Cambella ohne Abwürfe. Doch am Ende…

Den ganzen Turnierbericht könnt Ihr bei NGZ-Online lesen! 

Sämtliche Qualifikations-Prüfungen für den MIDI-Cup und den KATINA MiniCup DRESSUR sind nun beendet. Die jeweils besten 8 Paare aus den beiden Cups werden nun persönlich angeschrieben und zum Finale vom 08. bis 09. Sept. 2018 beim RV Hochneukirch-Jüchen eingeladen.

KATINA MiniCup ERGEBNISSE

MIDI-Cup ERGEBNISSE

 

Mit der großen Ehrenrunde ging das Sommerturnier auf dem Hilgershof und damit auch die Kreismeisterschaft für die Reiter und Fahrer zu Ende. 

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Mit über 2100 Nennungen wirft das Kreisturnier vom 26. bis 29. Juli 2018 große Schatten voraus. Dieses Mal werden unsere Champions im Rahmen des Sommerturniers auf dem Hilgershof in Neuss-Allerheiligen ermittelt. Der Andrang ist groß – doch die Organisatoren vom RFV Hilgershof sind sich sicher: “Wir schaffen das!” Denn sie blicken auf eine lange Turniertradition: Das Sommerturnier ist das 26. auf der Anlage der Familie Hilgers. Mit 41 Prüfungen, verteilt über vier Turniertage ist der organisatorische Aufwand im Vorfeld enorm. Dafür sind alle verfügbaren Helfer des Vereins von Nöten.

  

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