Dressursport-Liebhaber aus dem Rhein-Kreis Neuss haben sich den Termin schon lange im Kalender rot markiert: Von Donnerstag bis Sonntag geht es zu den Neuss-Grefrather Dressurtagen auf der Reitanlage Held/Schleypen.

Nach einem Jahr Pause realisiert das Team des Neuss-Grefrather Reitclubs endlich wieder sein Traditionsturnier. 2018 hatte der Vorstand gewechselt. Seitdem führt ein junges Team den 1983 gegründeten Verein.

Für die Dressurtage setzen Vorstand Janick Schleypen, Geschäftsführerin Anna Siegelkow und Co. aber auf das bewährte Turnierkonzept: Hochkarätige Dressuren und Prüfungen für die Basis bilden einen guten Mix. Insgesamt 14 Prüfungen, davon drei der schweren Klasse S, stehen auf dem viertägigen Programm. Darunter sind auch wieder Qualifikationen zum Bundeschampionat, die naturgemäß viele renommierte Reiter mit talentierten Jungpferden anlocken. Zum Beispiel Beatrice Buchwald. Sie war von 2012 bis 2017 Bereiterin bei Isabell Werth und bildete unter anderem das derzeitige Erfolgspferd der Rekord-Olympiasiegerin, Weihegold OLD, mit aus. Inzwischen betreibt sie mit ihrem Lebensgefährten eine eigene Hengststation in Dorsten. Sie wird am Samstag die Qualifikationen zum Bundeschampionat (Dressurpferde Klasse L ab 11 Uhr und Dressurpferde Klasse M ab 14:30 Uhr) reiten.

Und auch für die Dressurprüfungen der Klasse S haben sich namhafte Reiter angekündigt. Mit dabei sind unterem Louisa Lüttgen (Kerpen), einst mehrfache Europameisterin bei den Ponys, Junioren und Jungen Reitern. Außerdem die derzeit auch international erfolgreiche Jill de Ridder (Aachen) und Routinier Silke Fütterer.

Und auch aus den Reihen des gastgebenden Vereins klettern namhafte Reiterinnen in den Sattel, darunter Marion Schleypen, Laetizia Terberger, Julia Wann und Stefanie Wittman.

Janick Schleypen freut sich auf seine ersten Dressurtage als Vorsitzender des Neuss-Grefrather Reitclubs. Und das als Springreiter. „Ich bin mit den Dressurtagen aufgewachsen. Ich halte es für sehr wichtig, die Tradition des Vereins weiterzuführen, aber gleichzeitig das Turnier auch weiterzuentwickeln.“

Zeiteinteilung und Nennungslisten finden sich auf www.bila.de online.

Oft leiden Organisatoren von Erstveranstaltungen am „Premierenflattern“: nicht das Team des Reitstalls Gut Altwahlscheid und des Förderkreises Dressur Neuss. Sie organisierten partnerschaftlich das erste Turnier auf der Anlage der Familie Tolles – und das so souverän, als hätte es dort schon unzählige gegeben. Das Programm mit sechs Prüfungen war übersichtlich, füllte aber beide Turniertage komplett aus und stieß auf gute Resonanz bei Aktiven und Zuschauern.

Den ganzen Artikel über das Turnier findet Ihr bei NGZ-Online: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/sport/dressurturniere-in-uedesheim-und-neuss-grefrath_aid-39097451

Die erste Qualifikationsprüfung fand am vergangenen Sonntag auf dem Turnier des Förderkreis Dressur Neuss auf Gut Altwahlscheid statt.

Mit einer Traumnote von 8,4 siegte in der Dressurprüf. Kl.A mit Qualifikation zum MIDI-Cup Laura Roßkothen vom RV Am Fronhof auf La Perla Brillante.

Nina Pralle vom RV Osterath konnte mit einer WN von 7,8 die Qualifikation zum KATINA Mini Cup (E-Dressur) für sich entscheiden.

Die Ergebnisse und Zwischenstände des Cups stehen unter www.bila de. und www.pferdesport-neuss.de/ergebnisse

Die nächsten Prüfungen finden auf dem Turnier des RV Wevelinghoven am 15./16.6.2019 statt.

Siegerin: Laura Roßkothen, RV Am Fronhof

Förderkreis Dressur richtet 1. Turnier auf Gut Altwahlscheid aus

Erst vor einem Jahr wurde die Reitanlage Gut Altwahlscheid in Neuss-Uedesheim eröffnet. Jetzt steht die Turnierpremiere an. Samstag und Sonntag messen sich dort Dressurreiter aus ganz NRW – unter der Regie des Förderkreis Dressur Neuss, der seit 2018 seinen „Vereinssitz“ auf der Anlage der Familie Tolles hat.

Das Team von Gut Altwahlscheid freut sich auf das 1. Turnier.

Insgesamt sechs Prüfungen hat der FK Dressur, der über 200 Mitglieder hat, ausgeschrieben. Das sportliche Konzept bietet Aktiven aller Leistungsklassen Startmöglichkeiten. Neben einer schweren Prüfung, dem St. Georg Spezial (Sonntag um 13:45 Uhr), stehen auch Dressurprüfungen der Klasse L und M (Samstag 8:30 und 15 Uhr) in der Zeiteinteilung. Dabei dürfen sich die Verantwortlichen über eine gute Resonanz freuen, vor allem von den Dressurreitern aus dem heimischen Kreis-Pferdesportverband Neuss.

Für die Zuschauer dürfte der Kostüm-Führzügel der Wettbewerb mit dem größten „Spaßfaktor“ sein: Dabei zeigen die Jüngsten nicht nur ihr Können im Sattel, sondern auch, wie kreativ sie (samt Familie) sind. Der Startschuss für die Prüfung ist am Sonntag um 13:15 Uhr. Die Reithalle hält einem großem Zuschaueransturm – Eltern, Geschwister und Großeltern – locker stand. Sie ist mit 27 mal 72 Metern größer ist als die meisten im Umkreis.
Sarah und Dennis Tolles übernahmen die Reitanlage 2015, doch erst mit dem Bau der Reithalle und weiteren 40 Pferdeboxen wurde aus Gut Altwahlscheid eine professionelle Sportanlage für Dressur- und Springreiter. Unter anderem weiß Romy Allard, Deutsche Juniorenmeisterin, die Trainings- und Haltungsbedingungen für ihre Pferde zu schätzen.

Zeiteinteilung und Nennungslisten sind auf www.bila.de online abrufbar.

Der Dressur-Ausschuss des  Kreis-Pferdesportverband Neuss hat ab Mai 2019 ein weiteres Angebot:
das Jugend- Dressur-Training (für Jugendliche ReiterInnen bis 18 J. des KV Neuss) bei Pferdewirtschaftsmeisterin Nadine Kauschke.
Der Unterricht findet 1 x im Monat zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr auf dem Mankartzhof der Fam. Hebmüller statt (Broicher Seite 17, 41564 Kaarst).
Es werden jeweils Gruppen von 3 Reitern unterrichtet (Trainingseinheit 60 Minuten).
Das Training wird vom Kreis-Pferdesportverband Neuss bezuschusst. Eine Kostenbeteiligung in Höhe von 13 Euro/Std. tragen die ReiterInnen; der Unterricht wird im Voraus berechnet.
Für den Fall, dass die ReiterInnen nicht am Unterricht teilnehmen können, sollen sie sich beim Ausbilder abmelden. Ein Verschieben des Unterrichts auf einen anderen Termin ist nicht vorgesehen. Eine Erstattung gibt es nicht.

Das Training findet in 2019 an folgenden Terminen statt:
26.5.,23.6., 14.7.,22.9.,17.11.,15.12.2019.

Bei Interesse Kontakt über M. Kamp (0179 5710515 oder m.kamp-stb@t-online.de).




Der obige Dressur-Lehrgang findet 3x sonntags statt (31. März, 7. und 14. April 2019, ab 14.00 Uhr)
Ort: Mankartzhof der Familie Hebmüller, Broicher Seite 17, 41564 Kaarst

Genaue Infos findet Ihr hier:

KATINA Mini-Cup und Midi-Cup Dressur des FK Dressur Neuss

Die Siegerin im KATINA Mini-CupDressur 2018: Evelyn Stocks auf Vangeline.

Mit tollen Leistungen glänzte der Dressur-Nachwuchs in den Finals um den KATINA Mini-Cup und den Midi-Cup vom Förderkreis Dressur Neuss. Jeweils die besten acht Paare waren für die Finalprüfungen beim Turnier in Jüchen-Hochneukirch qualifiziert. Die fließigen Helfer des RV Hochneukirch-Jüchen und der Reitanlage Essen sorgen für super Bedingungen auf dem Turniergelände. Im Finale des Mini-Cups siegte Evelyn Stocks auf ihrem Pony Vangeline mit einer WN von 7,1 vor Jana Hummen (WN 7,0) und Leonie Sassen (WN 6,5). Neben Geld- und Ehrenpreisen für alle Finalteilnehmer erhielt die Siegerin den Cup-Pokal und die Siegerschärpe überreicht vom Dressurausschuss des KPSV Neuss.

Laura Roßkothen entschied mit einer WN von 7,2 den Midi-Cup für sich – vor Alix von Borries (WN 6,8) und Antonia Steuck (WN 6,6). Sie erhielt die Siegerschleife aus der Hand von Edda Hupertz, Vorsitzende des Förderkreis Dressur Neuss.

Alle Ergebnisse des Turnier gibt es hier.

Dressursport ohne Marion Schleypen – das ist für viele Pferdesportfans im Rhein-Kreis Neuss unvorstellbar. Die Neusserin gehört seit Jahrzehnten zu den besten Reitern der Region. Das bewies sie jetzt wieder: Bei den „Wallau Classics“ erritt sie sich den 100 und 101. S-Sieg! Damit knackte sie die eindrucksvolle Marke von 100 Triumphen in der schweren Klasse.

Mario Schleypen, hier auf White Kiss, knackte die magische Marke von 100 S-Siegen. Foto: Agnes Werhahn 

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Nach Teamgold gab es noch zwei weitere Top-Ten-Plastzierungen! In der Einzelwertung einen Tag später waren Juliette und ihr 13-jährigen Oldenburger Wallach ebenfalls sehr gut unterwegs: Mit 72,436 Prozent landete das Paar auf Rang sechs im Grand Prix. „Juliettes Runde war sehr schön, es gab nur ein, zwei kleine Wackler. Insgesamt hat sie aber viele Punkte bekommen“, lautete das Fazit von U25-Bundestrainer Sebastian Heinze. Gold ging in der Einzelwertung an ihre deutsche Teamkollegin Jil Marielle Becks (Senden) und Damon’s Satelite (75,385 Prozent). Titelverteidigerin Lisa-Maria Klössinger und FBW Daktari wurden Vierte.

Das siegreiche deutsche U25-Team mit Bundestrainerin Sebastian Heinze und Juliette Piotrowski in Exloo. Foto: Privat

Mit einer souveränen Grand-Prix-Kür verabschiedeten sich Juliette und Sir Diamond aus der U25-Altersklasse. Die beiden bekamen 75,635 Prozent von den Richtern und landeten damit beim dritten EM-Auftritt in Exloo auf Rang sieben.

Insgesamt war Juliette Piotrowski sehr zufrieden: Das dritte Teamgold in Folge für das U25-Team, und auch das dritte für Juliette in dieser Altersklasse. Mit dem Mannschaftstitel, den sie bei den Jungen Reitern gewann, hat sie insgesamt vier Mal Gold in Folge im Nachwuchslager gewonnen. Dazu kamen Silber und Bronze im Lager der Jungen Reiter (U21). „Da ist schon der Wahnsinn. Sir Diamond ist einfach immer voll da, wenn es darauf ankommt“, lobt sie den Rappen, der bisher bei jedem Championat mit mindestens einer Medaille nach Hause zurückkehrte. Juliette hat den Oldenburger gemeinsam mit ihrer Mutter und Trainerin Claudia Haller von dreijährig an selbst ausgebildet. „Er kam schon als Fohlen zu uns“, erinnert sich Claudia Haller.  „Die konstante Ausbildung und das pferdegerechte und kluge Management zahlen sich aus. Die EM war ein toller Abschluss der U25-Ära.“ Jetzt gilt es den Übergang in den großen Grand-Prix-Sport zu schaffen.

Dressurreiterin Juliette Piotrowski (Förderkreis Dressur Neuss) hat wieder Gold gewonnen: Bei der U25-Europameisterschaft im niederländischen Exloo sicherte sie sich am Dienstag mit dem deutschen Team den Mannschaftstitel.

 

Dabei stand der Sieg des Quartetts schon vor dem vierten Ritt fest – so gut waren die deutschen U25-Dressurreiter unterwegs. Am Ende hatten die vier deutschen Amazonen starke 219,706 Punkte auf dem Konto und einen souveränen Vorsprung. Die Konkurrenz aus den Niederlanden gewann mit 212,756 Punkten Silber, Großbritannien (212,118) Bronze.

Juliette Piotrowski war mit dem Ritt im Mannschaftswettkampf sehr zufrieden. Sie piaffierte mit ihrem Rappen Sir Diamond in der Intermediaire-II-Aufgabe zu sehr guten 70.147 Prozent. Das Paar hatte nur einen kleinen Fehler bei den Zweierwechseln in der Galopptour. „Grundsätzlich waren alle Lektionen gut, nur in die Zweierwechsel bin ich nicht so schön reingekommen, da ist uns der Rhythmus verloren gegangen“, erklärt die 25-Jährige aus Kaarst, die nach ihrer Ausbildung zur Bereiterin selbstständig arbeitet. „Ich habe die Hilfe wohl nicht deutlich genug gegeben, dadurch entstand ein Missverständnis und der Fehler.“

Insgesamt ist sie sehr zufrieden: Drittes Teamgold in Folge für das U25-Team, und auch das dritte für Juliette in der Altersklasse. „Da ist schon der Wahnsinn. Sir Diamond ist einfach immer voll da, wenn es darauf ankommt“, lobt die den schwarzen Oldenburger.

Heute geht es in der Einzelwertung erneut um die Medaillen. „Mein Pferd ist super drauf, ich muss mich morgen nur noch ein wenig mehr konzentrieren.“

Bericht der FN

Kaiserwetter und Topleistungen: Besser hätte das Dressurturnier des RV St. Georg Büttgen am vergangenen Wochenende nicht laufen können. „Wir sind sehr zufrieden“, freuten sich Maria und Johannes Pannenbecker, „Hausherren“ auf dem Pannenbeckerhof gemeinsam mit dem Helferteam. Das sorgte an beiden Turniertagen für allerbeste Bedingungen auf und rund um das Dressurviereck – für Reiter, Pferde und Zuschauer.

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

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Pony-Dressurreiterin Julia Barbian hat mit der deutschen Equipe EM-Gold in Bishop Burton (GBR) gewonnen. Das Quartett von Bundestrainerin Conny Endres gewann mit 226,286 Punkten vor Dänemark (219,028 Punkte) und den Niederlanden (218,715 Punkte). 

Julia musste mit Der kleine König bereits am ersten Tag ins Viereck. Als zweite deutsche Starterin brachte sie mit 74,343 Prozent ihr Team auf Goldkurs. Das Paar gewann bereits 2017 Mannschaftsgold. Die beiden sind seit Jahren ein eingespieltes Team, Julia reitet ihren “King” bereits seit sieben Jahren. Es ist aber ihre letzte Saison in der Ponytour. Nächstes Jahr startet sie altersbedingt bei den Junioren.

Auch in der Einzelwertung zeigte das Paar vom Neuss-Grefrather RC tolle Leistungen: Zum Teamgold gab es Platz vier und Bronze in der Kür. Was für ein Abschluss der Ponyzeit!