Author Archive | Mareike Roszinsky

RV Hochneukirch-Jüchen richtet seit 40 Jahren Turnier aus

Sie sind in Sachen Turnierorganisation wahrhaft „alte Hasen“ – die Mitglieder des RV Hochneukirch-Jüchen. Seit vier Jahrzehnten stellen die Mitglieder jedes Jahr zum Ende der grünen Saison ein Turnier auf die Beine. Am kommenden Wochenende steigt die 40. Auflage des Klassikers auf dem Turnierplatz an der Stadionstraße in Jüchen.

Traditionell bietet das Turnier immer Prüfungen für Dressur- und Springreiter – und das besonders für den Nachwuchs und die Aktiven in den leichten und mittleren Klassen. So kommen vor allem der Nachwuchs und der Breitensport zum Zuge. Die kleinen Pferdesportler messen sich in Reiterwettbewerben und Prüfungen bis hin zur Klasse E. Wer schon einige Turniererfolge auf dem Konto hat, der startet in den A-Springen oder der A-Dressur. Die erfahrenen Turnierreiter haben dagegen die L- und M-Prüfungen genannt.

Samstagnachmittag stehen die Highlights in der Dressur an. Die besten zehn Paare aus der M-Dressur (14:15 Uhr) starten abends um 17:15 Uhr in der Kür. „Alle Dressurprüfungen sind komplett ausgebucht“, sagen die Organisatoren rund um den Vereinsvorsitzenden Helmut Eßer. Die schwerste Springprüfung, das Zwei-Phasen-M-Springen steht dagegen am Sonntag (15.30 Uhr) auf dem Plan. „Auch die Springprüfungen sind gut besetzt. Wie in den vergangenen Jahren können wir mit über 600 Nennungen erneut auf ein gutes Nennungsergebnis schauen.“

Zeiteinteilung und Nennungslisten finden sich auf www.bila.de.

       

Linda Erbe und Hendrik Tillmann sind neue Champions im Sattel

Vor wenigen Wochen erst wurde sie Deutsche Meisterin in der Ponydressur – am Wochenende holte sich Linda Erbe bei der Kreismeisterschaft auf dem Pferdehof Schnitzler in Jüchen-Waat den nächsten Titel. Dieses Mal aber nicht im Sattel von Pony Dujardin B, sondern auf dem Warmblüter Champagner. Mit dem 19-jährigen Fuchswallach wurde die 16-Jährige Kreismeisterin in der großen Dressur-Tour. Die Krefelderin, die seit Jahren für den Förderkreis Dressur startet und bei Claudia Haller trainiert, lieferte sich mit Fabio Meinig (RFV Bayer Dormagen) auf Scout S ein Duell im Viereck. Während Meinig die M-Dressur vor Erbe gewann, holte Erbe im Sankt Georg Spezial die goldene Schleife und sicherte sich so die Meisterschärpe. Silber ging an Fabio Meinig, Dritter in der S-Dressur. „Nur“ Bronze blieb da für den Titelverteidiger, Christian Reisch (Neuss Grefrather RC) mit Don Fritzgeraldo, Dritter in der M- und Zweiter in der S-Dressur.

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25 Jahre Reitclub Buscherhöfe Büttgen

Groß gefeiert wurde vergangenes Wochenende auf der Reitanlage Adam in den Büttger Buscherhöfen: der Reitclub Buscherhöfe Büttgen feierte sein 25-jähriges Bestehen. 1991 gegründet, gehört der Reitverein seitdem zu den bekannten „Anlaufstellen“ für große und kleine Reiter. Gefeiert wurde das Jubiläum mit einem zweitägigen Stallturnier, zu dem viele Zuschauer kamen. Neben den Reiterwettbewerben für die Reitschüler gab es eine spannende Jump & Run-Prüfung sowie ein Ringstechen. Dazu wurden Reiter und Besucher mit Grill-Köstlichkeiten und kühlen Getränken gesorgt. Die kleinsten Besucher tummelten sich beim Kinderschminken und machten bei der großen Tombola mit.

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KPSV-Equipen holen beide Silber beim Landesturnier

Sowohl die Dressurmannschaft als auch das Springteam des KPSV gewannen beim Landesturnier in Düren Silber. Beide Quartette zeigten tolle Leistungen, die Mannschaftsführer waren begeistert!

Einen großen Erfolg feierte die Dressurmannschaft des Kreis-Pferdesportverbandes Neuss (KPSV) am vergangenen Wochenende! Beim Rheinischen Landesturnier in Düren sicherte sich das Quartett Silber. Mit einer souveränen Leistung in der M-Dressur – einer Kür mit vier Paaren – begeisterten Kahra Alena Baumann auf Dance with me, Kerstin Lehmann auf Hermanito, Anke Roeb auf Walderos Dream und Sabrina Stocks auf Filou le Bon. Mit der silbernen Schleife – besser war nur das Team aus Krefeld – haben die KPSV-Aktiven eines der begehrten Tickets für den CHIO Aachen 2017 in der Tasche. Dort wird traditionell im großen Dressurstadion das Quadrillenchampionat ausgeritten. „Wahnsinn, wir sind alle überglücklich“, freute sich Mannschaftsführerin Anja Mede, die nicht nur die Musik und die Choreografie zusammengestellt hat, sondern auch das Training geleitet hatte. „Alle vier Paare haben tolle Leistungen gezeigt, das ist ein super Erfolg. Jetzt haben wir genug Zeit uns auf den Auftritt in Aachen vorzubereiten“, so Mede, die selbst schon mal beim CHIO mit der KPSV-Mannschaft am Start war.

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Kreismeisterschaft: Titelverteidiger am Start

Die „grüne Saison“ für die Reitsportler neigt sich langsam dem Ende zu. Zum Abschluss freuen sich die Aktiven aus dem Kreis-Pferdesportverband Neuss noch mal auf ein absolutes Highlight: die Kreismeisterschaften am kommenden Wochenende (2. bis 4. September 2016 ) beim RV St. Johannes Waat.

Insgesamt 188 Teilnehmerpaare und -gespanne werden in den drei Disziplinen – Dressur, Springen und Fahren – in acht Kategorien um die Titel kämpfen. In der Dressur und im Springen in den kleinen, mittleren und großen Touren, beim Fahren im Ein- und Zweispänner. Dazu wurden 26 einzelne Prüfungen von der Klasse E bis zur Klasse S ausgeschrieben. Die Mühe im Vorfeld hat sich gelohnt. „Da haben wir einen neuen Rekord, so viele Nennungen für die Kreismeisterschaftswertungen hatten wir noch nie. Allein in den kleinen Touren haben wir über 80 Teilnehmerpaare, das ist enorm und zeigt, dass unser Konzept richtig ist“, freut sich KPSV-Geschäftsführer Sebastian Niesen. Die Kreismeister bei den Junioren und Jungen Reitern wurden ja bereits gekürt – Freitag bis Sonntag folgen auf dem Pferdehof Schnitzler die restlichen Kategorien. „Die dezentrale Kreismeisterschaft statt einem großen Kreisturnier hat sich bewährt“, bestätigt KPSV-Präsident Lutz Bartsch. „Unsere Gastgeber vom Reitverein St. Johannes Waat sind turniererfahren und sehr routiniert – das wird sicherlich ein tolles Turnierwochenende für Aktive und Zuschauer.“

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Deutschen Jugendmeisterschaften in Riesenbeck

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Riesenbeck sahnten Reiter aus dem KPSV ab: Linda Erbe (FK Dressur) holte Gold in der Ponydressur. Auf ihrem zehnjährigen Wallach Dujardin B legte sie einen Start-Ziel-Sieg hin, gewann souverän alle Wertungen der Meisterschaft! Mit einer fehlerfreien und schwungvollen Kür zum Abschluss (78,175 Prozent) sicherte sie sich ihre letzte Medaille im Ponylager. „Dujardin B war heute überhaupt nicht müde und total motiviert, hier den Sieg einzufahren. Die Schritt-Pirouette und unsere Trab- und Galoppverstärkungen haben sich wirklich gut angefühlt“, freute sich die frisch gekürte Deutsche Meisterin über ihre gute Leistung in der Kür. Aus Altergründen wechselt sie jetzt zu den Junioren. Schon 2015 hatte Linda DJM-Silber gewonnen.

Die Ponydressur war eine Erbe’sche Familienangelegenheit. Denn Silber ging an ihre Zwillingsschwester Helen Erbe mit der Stute White Love B (76, 850 Prozent in der Kür und 221,679 Punkte insgesamt). Auch sie war sehr zufrieden, und wechselt nun zu den Junioren. Trainiert werden beide Schwestern von Claudia Haller. Ihre beiden Spitzenponys stehen nun zum Verkauf: „Mit seiner Erfahrung kann er bestimmt einem jüngeren Reiter den Weg in die Spitze ebenen. Aber es ist nicht einfach, sich von einem so langjährigen treuen Sportpartner zu trennen“, sagen die Zwillinge.

Bei den Dressur-Junioren erlebte Dina Bardach ihre erste DJM. Auf Bentley sicherte sich mit drei guten Auftritten im Viereck Platz sieben (208,851 Punkte gesamt) – und war damit beste Rheinländerin. Romy Allard wurde 13. mit Summer Rose im Bundesnachwuchschampionat Dressur.

     

Nachwuchs-EM und WM der Voltigierer in Le Mans

Bei der Nachwuchs-Europameisterschaft der Voltigierer in Le Mans (Frankreich) sicherte sich Leon Hüsgen Bronze. Der Neusser konnte sich nach einem etwas durchwachsenen Beginn in der ersten Pflicht von Umlauf zu Umlauf steigern. Mit der letzten Kür sicherte er sich die EM-Medialle. Longiert wurde er von Ex-Weltmeisterin Elisabeth Simon; das Erfolgspferd war Smarti.

Parallel wurde in Le Mans die Weltmeisterschaft für die Senioren ausgetragen. Und auch da gab es eine Medaille für die Voltigierer aus Neuss: Die Dormagenerin Janika Derks und der Neusser Johannes Kay holten Silber im Pas-de-Deux. Die beiden hatten in Aachen ihren ersten großen Auftritt, sind also international als Duo – mit dem Team gewannen beiden schon Titel – noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Davon unbeeindruckt voltigierten die zwei mit anspruchsvollen Programmen aufs Treppchen. Mit einer gelungenen Kür zum Abschluss schafften sie den Sprung von Rang vier auf Platz zwei!

     

Uedesheimer Springderby erstmals als S-Springen

Für den Derbysieger aus dem Kreis-Pferdesportverband Neuss ist dieses Turnier quasi ein „Pflichtprogramm“: Gilbert Tillmann startet am Samstagabend beim Turnier des RV Uedesheim-Stüttgen wieder einmal in einem Springen über Gräben und Wälle. Schon seit einigen Jahren ist das „Uedesheimer Derby“ das Highlight des jährlichen Sommerturniers – um 19 Uhr geht’s los und der bekannteste Reiter aus dem Rhein-Kreis Neuss darf da natürlich nicht fehlen. 2015 gewann er das Derby, diesen Triumph könnte er am Samstagabend wiederholen. Leicht werden dürfte das aber nicht, denn die Konkurrenz schläft nicht. Mit dabei sind unter anderem Dennis Tolles, Robin Kronenberg und Jan Büsch, der Sieger von 2014. Allesamt höchst erfahren im Parcours und immer gut für einen S-Sieg.

Das Besondere dieses Jahr: „Zum ersten Mal wird das Derby als S-Springen ausgetragen, und nicht wie in den vergangenen Jahren als M-Springen“, erklärt Turnierleiter Konrad  Kronenberg, der das Turnier gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Helfern des Uedesheimer Reitvereins auf die „Hufe“ stellt. Der Verein, der dieses Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert, ist turniererfahren, das Sommerturnier auf dem Turnierplatz bei Gut Neuwahlscheidt hat seit Jahrzehnten Tradition. Insgesamt 25 Prüfungen sowohl in der Dressur bis zur Klasse M als auch im Springen stehen auf dem Programm. Neben dem Derby sind der „Große Preis“ am Sonntag um 16 Uhr und die M-Dressur um 14 Uhr weitere Publikumsrenner.

„Die Resonanz der Reiter ist sehr gut“, freut sich Konrad Kronenberg. Die Gastgeber sorgen für optimale Bedingungen auf den diversen Reitplätzen und locken so Reiter aus dem ganzen Rheinland an. „Es wird sicher spannende Entscheidungen sowohl im Viereck als auch im Parcours geben“, versichert Kronenberg. Zusätzlich gibt es am Sonntag um 15 Uhr vor dem Großen Preis  auch noch eine Schaunummer zum Geburtstag des Vereins: 90 Jahre Uedesheimer Pferdesport in 20 Minuten. „Auch, wer kein Reitsportexperte ist, kommt an allen Tagen auf seine Kosten, es gibt viel zu sehen und für das leibliche Wohl ist natürlich auch bestens gesorgt!“

Die komplette Zeiteinteilung und Nennungslisten gibt es unter www.its-turnierservice.de.

     

Großes Reiterfestival auf dem Hilgershof

Zum 23. Mal öffnen sich vom  21.07. bis 24.07.2016 die Tore der Reitanlage Hilgershof für das jährliche große Sommerturnier für alle Reiter und Pferdesportbegeisterte in Rhein-Kreis Neuss und darüber hinaus. Das hoch motivierte Team des RFV Hilgershof um Vereinschef Stephan Hilgers hat ein spannendes und sportlich attraktives Programm „auf die Hufe“ gestellt.

Der erste Tag, Donnerstag, steht traditionell im Zeichen der Springpferdeprüfungen. Freitags  treten dann die jungen Dressurpferde in der A- und L-Dressur an den Start. Weitere Prüfungen bis hin zur Qualifikation der schweren Klasse für die Kür Prix St. Georg, die am Samstagabend auf den großen Außenplatz ausgetragen wird, folgen. 45 Paare haben sich für die Kür angekündigt – Rekord! Direkt danach steht mit dem Barrierespringen unter Flutlicht ein weiteres Highlight an.

Am Freitagabend können die Reiter beim A**-Springen unter Flutlicht auf dem großen Außenspringplatz, der 2015 mit Kirchhellner Sand ausgestattet wurde, ihr Können unter Beweis stellen. Samstag und Sonntag geht es in den Prüfungen bis zur schweren Klasse bei der Gold-Tour, dem großen Preis der VR- Bank Klasse S** um Alles oder Nichts.

Die Jüngsten messen sich beim „Katina Mini-Cup“, für den sich Parcourschef Heinz Heuschen genau wie für die „Großen“ einen kniffligen Parcours ausgedacht hat.

Zeiteinteilung, Nennungen und Ergebnislisten gibt es beim ITS Turnierservice.

     

Rheinische Meisterschaften – Medaillenregen für Reiter

Der Kreis-Pferdesportverband Neuss gehört zu den besten in Nordrhein-Westfalen. Das bewiesen die KPSV-Aktiven bei den Rheinischen Meisterschaften einmal mehr – und zwar eindrucksvoll. Insgesamt zehn Medaillen holten die Reitsportler: vier Mal Gold, fünf Mal Silber und einmal Bronze. „Ein tolles Ergebnis“, freuten sich KPSV-Präsident Lutz Bartsch und sein Vize Axel Hebmüller über den Medaillenregen.

Dabei gab es ausgerechnet in der Kategorie, in der alle auf eine Medaille gewartet hatten, keine: Die Mitfavoriten Franziska Hilgers, Gilbert Tillmann und Frederik Tillmann gingen im Springen (Reiter/Senioren) leer aus. Franziska Hilgers, Meisterin 2014, und ihr großrahmiger Schimmelwallach Coragioso landeten in der Gesamtwertung auf Platz 13; Frederik Tillmann wurde auf Oreal Des Etains Z Siebter. Gilbert Tillmann und sein Derbypferd Hadjib wurden Sechster, nachdem sie im Finale (S*** mit zwei Umlaufen) zur silbernen Schleife gesprungen waren. „Schade“, meinten die Brüder, aber „aber so ist eben der Sport! Zufrieden waren sie dennoch: „Unsere Pferde haben sich gut geschlagen, am Ende fehlte auch das berühmte Quäntchen Glück.“

Die Medaillengewinner im Überblick

Gold – Heiner Schiergen (Förderkreis Dressur Neuss), Dressur Senioren, auf Henny Henessy; Helen Erbe (Förderkreis Dressur Neuss), Dressur Ponys, auf White Love B; Romy Allard (Förderkreis Dressur Neuss), Nachwuchschampionat Dressur, auf Summer Rose; Julia Sonnen (RC Gut Neuhaus Grevenbroich), Nachwuchschampionat Springen, auf Verdini;

Silber – Britta Rasche-Merkt (Förderkreis Dressur Neuss), Dressur Senioren, auf Xerez; Linda Weiß (Förderkreis Dressur Neuss), Dressur Junge Reiter, auf Cadeau; Lilli Kremer (RC Gut Neuhaus Grevenbroich), Springen Junioren, auf Quax; Delia Heyers (RV St. Johannes Waat), Nachwuchschampionat Dressur, auf Lotta H; Julia Barbian (Neuss-Grefrather RC), Dressur Ponys; auf Der Kleine König

Bronze – Laetitia Terberger (Neuss-Grefrather RC), Dressur Junge Reiter, auf Rubiks Cube.

Dafür gab es in der Dressur einen Doppelsieg für den KPSV: Heiner Schiergen (Förderkreis Dressur Neuss) – aktuell Deutscher Meister der Berufsreiter – wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Auf dem braunen Wallach Henny Hennessy sicherte sich der Ausbilder seinen ersten Rheinischen Meistertitel überhaupt. Silber- und Bronzemedaillen hat er bereits mehrfach im Schrank hängen, nur Gold fehlte noch in seiner Sammlung. „Das habe ich jetzt ja endlich erledigt“, schmunzelte der renommierte Trainer und Reiter. Schiergen und Henny Hennessy gewannen sowohl den Grand Prix als auch den Special, knackten in beiden Prüfungen als Einzige die 70-Prozent-Marke. Silber ging an Britta Rasche-Merkt, ebenfalls vom Förderkreis Dressur Neuss, die mit dem Lusitano Xerez jeweils Zweite und Dritte in den Wertungen geworden war. Sowohl Schiergen als aus Rasche glänzten mit höchst souveränen Vorstellungen im Viereck.

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Turnier bei RV Torfgrafen Bergerhof

Am Wochenende steigt das nächste Turnier im KPSV Neuss: Der RV Torfgrafen Bergerhof lädt auf der Reitanlage Schleifer zu seinem traditionellen Sommerturnier. Der Schwerpunkt liegt erwartungsgemäß auf dem Springsport.

Insgesamt 17 Prüfungen stehen am Samstag und Sonntag auf dem Programm – vom E-Springen bis zum M* mit Siegerrunde. Letzteres ist das schwerste Springen und gleichzeitig das Highlight des Turniers. Sonntag um 17 Uhr galoppiert das erste Paar in den Parcours,. Herr über den Stangenwald ist übrigens an diesem Wochenende Parcourschef Jochen Schmitz, der sich einen kniffeligen Kurs für die Reiter ausgedacht hat. Der erste Turniertag endet ebenfalls mit einem M-Springen, dem Punktespringen mit Joker – über 60 Reiter haben sich dafür angemeldet. Mit der Resonanz sind die Torfgrafen zufrieden. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz:  Reiterwettbewerb und Führzügelklasse runden das sportliche Programm auf dem Bergerhof ab.

Die Zeiteinteilung findet Ihr bei BILA.

   

Juliette Piotrowski: Europameisterin mit dem U25-Dressurteam

Juliette Piotrowski hat ihre Erfolgssammlung um einen großen Titel erweitert. Sie sicherte sich mit dem deutschen Dressurteam am vergangenen Freitag bei den ersten U25-Europameisterschaften den Titel. Gemeinsam mit der Hessin Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), Florine Kienbaum (Lohmar) und Nadine Husenbeth (Sottrum) gewann die 23-Jährige aus Kaarst Gold. Auf ihrem Rappwallach Oldenburger Sir Diamond trug die 23-Jährige, die als Bereiterin arbeitet, erheblich zum Mannschaftserfolg bei. Das Paar erzielte mit einer souveränen und schwungvollen Vorstellung 72,658 Prozent – das viertbeste Ergebnis des Tages! „Ich bin so glücklich“, freute sich Juliette Piotrowski über die Goldmedaille. „Das war für mich der Höhepunkt des Jahres, die EM war ein wirklich tolles Erlebnis“, erzählt sie. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft war riesig, die Stimmung gigantisch.“ Am Ende hatte das Quartett von Bundestrainerin und Equipechefin Monica Theodorescu und Disziplintrainer Jürgen Koschel 222,026 Punkte auf dem Konto. Silber ging an die Niederlande (218,847), Bronze an Schweden (212,711).

Auf der Reitanlage Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald wurden zum ersten Mal Europameisterschaften für Reiter unter 25 Jahren ausgetragen. In der Dressur knüpfte der Nachwuchs dort an die goldenen Zeiten der deutschen Lektionskünstler an: Sanneke Rothenberger gewann auf Deveraux OLD nach Teamgold auch die beiden Einzeltitel in Grand Prix und Kür. Damit hat die Hessin jetzt 17 EM-Titel gewonnen – für sie war es das dritte Triple mit Deveraux, mit dem sie bereits bei den Junioren und Jungen Reitern erfolgreich war.

Juliette Piotrowski und Sir Diamond konnten in den Einzelentscheidungen nicht aufs Treppchen galoppieren. Im Grand Prix trabten die beiden zu 71,465 Prozent und damit auf Platz acht. In der Kür fielen die zwei dann der Regelung  „zum Opfer“, dass nur noch drei Reiter pro Nation antreten dürfen. „Insgesamt bin ich mega zufrieden mit der Leistung in beiden Prüfungen. Die anderen waren auch extrem gut unterwegs.“ Jetzt geht es erst mal nach Hause, wo sich Reiterin und Pferd von den EM-Strapazen etwas ausruhen können. „Das haben wir uns auch verdient“, meint Juliette Piotrowski.

   

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