Am Pfingstwochenende stand im Rahmen des internationalen Turniers im Wiesbadener Schlosspark eine weitere EM-Sichtung für die deutschen Nachwuchs-Dressurreiter an. Mit dabei: die Kaarsterin Juliette Piotrowski mit ihren beiden Pferden Flick-Flack und Sir Diamond. Bereits in der Auftaktprüfung, einer S*-Dressur, überzeugte die junge Dressurreiterin vom Förderkreis Dressur im Kreis-Pferdesportverband Neuss. Mit ihrem bewährten Flick-Flack, einem 16-jährigen rheinischen Wallach, trabte sie zu soliden 73,579 Prozent und wurde damit Zweite. Zudem landete Juliette mit ihrem erst achtjährigen Sir Diamond auf Rang vier (70,895).

Damit hatte die Kaarsterin, die im vergangenen Jahr haarscharf als Reserve an einem EM-Ticket vorbeischrammte, beste Voraussetzungen für die zweite Dressurprüfung, die Kür – doch die fiel buchstäblich ins Wasser. Starker Regen in der Nacht von Sonntag auf Montag hatte den Sandboden, der auf Gummimatten auf dem Parkrasen aufgebracht wurde, extrem aufgeweicht. Deshalb musste Kür der Ponyreiter und der Jungen Reiter abgesagt werden. „Schade“, sagt Juliette Piotrowski, „aber das wäre wirklich nicht gegangen. Das Verletzungsrisiko wäre für Mensch und Pferd einfach zu hoch gewesen.“

Jetzt hofft sie auf sie auf einen Platz im EM—Team von Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen.

Selina Rüttgers (Förderkreis Dressur) gewann mit ihrem Gut Kappelshof Rubinho auf dem Pfingsturnier des RFZ Bochum-Nord den St. Georg Spezial (808 Punkte) und erritt damit ihren ersten S-Sieg.

Selina Rüttgers mit Rubinho (Foto: privat)

Wir gratulieren!

Start in die grüne Saison: Das vergangene Wochenende stand im Reiterverein Haus Kierst auf der Anlage der Familie Münker ganz im Zeichen des Gelände- und Dressursports. Unter den Platzierten waren auch viele Reiter aus den eigenen Reihen, einige freuten sich sogar über mehrere Schleifen: So ging Pferdewirtschaftsmeisterin Vera Lange mit vier Pferden an den Start – und kehrte jedes Mal mit einer Platzierung vom Dressurviereck zurück: Mit dem sechsjährigen Federspiel belegte sie mit einer Wertnote von 7,4 den zweiten Platz in einer Dressurpferde-Prüfung der Klasse A. In der gleichen Prüfung erreichte sie mit Finest Selection und den sechsten Platz (7,1). Mit Shakira sicherte sie sich ebenfalls den zweiten Platz in der Dressurpferde-L (Wertnote 8,0). Die Platzierungen sind auch aus züchterischer Sicht ein Erfolg: Alle Pferde stammen aus der Zucht von Franz-Josef Münker. Mit Fiona konnte sich Lange am letzten Turniertag schließlich mit einem Ergebnis von 6,9 den dritten Platz sichern in der Dressurprüfung Klasse L** auf Kandare. Britta Zehl, ebenfalls vom RV Haus Kierst, erreichte mit Lakito und einer Wertnote von 7,4 den zweiten Platz. Laura Lotz und Rock Steady vom RFV Hilgershof e.V. siegten in dieser Prüfung mit einem Ergebnis von 7,7.

Vera Lange mit Finest Selection (Foto: Julia Nix)

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Einen großen Erfolg verbuchte Juliette Piotrowski am vergangenen Wochenende. Die Kaarsterin gewann beim „Preis der Besten“ in Warendorf, bei dem die besten nationalen Nachwuchsreiter in diversen Kategorien in Dressur und Springen ihre Champions ermitteln, Bronze.

Die 20-Jährige, die in der Dressur in der Altersklasse der Jungen Reiter (18 bis 21 Jahre) antritt und in diesem Jahr als Ziel die Teilnahme an der Europameisterschaft anstrebt, kam nach zwei Dressurprüfungen der Klasse S* auf 141,474 Punkte. Damit musste sich nur den EM-erfahrenen Vivien Niemann auf Wirsol’s Cipollini und Charlotte-Maria Schürmann auf Edward bei der Siegerehrung den Vortritt lassen.

Juliettes Partner im Viereck war der achtjährige Oldenburger Don Diamond. Nachdem das Paar in der ersten Prüfung mit 69,737 Prozent Rang drei belegt hatte, steigerten sich beide im Finale noch einmal. Sehr gute 71,373 Prozent bedeuteten Platz zwei – und damit einen Platz auf dem Treppchen. „Toll, darauf haben wir lange hingearbeitet“, freute sich die Auszubildende, deren Chancen auf ein EM-Ticket damit stark gestiegen sind.

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Wie oft Stefanie Wittmann schon bei den Neuss-Grefrather Dressurtagen gestartet ist und wie viele Schleifen sie dort eingeheimst hat, das weiß sie schon gar nicht mehr. „Ziemlich häufig jedenfalls“, meint die Dressurreiterin, „in den vergangenen zehn Jahren bin ich auf jeden Fall immer dabei gewesen“. Und auch Schleifen aus Grefrath hängen bereits viele in ihrem Schrank. Aber erst seit 2012 trabt die Pferdewirtschaftsmeisterin auch für den gastgebenden Neuss-Grefrather Reitclubs ins Viereck, vorher war sie als Ausbilderin auf dem Pannenbeckerhof in Kaarst für den RFV St. Georg Büttgen unterwegs. Mit dem Anlagenwechsel 2011 folgte der Vereinswechsel.

„Umso schöner, besonderer, fühlen sich die Erfolge hier auf der Reitanlage Held an“, findet die 37-Jährige. Und holte sich bei der 30. Auflage des Klassikers auf der Reitanlage Held an der Lüttenglehner Straße gleich das goldene „Double“. Nachdem Stefanie Wittmann schon am Donnerstag die erste Abteilung der Dressurprüfung der Klasse S* (65,159 Prozent) gewonnen hatte, sicherte sie sich auch in der S-Kür am Freitagabend unter Flutlicht (69,750 Prozent) den Sieg.

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Von Donnerstag bis Sonntag dieser Woche läuft die 30. Auflage der Neuss-Grefrather Dressurtage. Das Turnier bietet Dressursport vom Feinsten.

„Vor 30 Jahren war vieles anders, aber eben nicht alles besser“. Hans-Günter Held erinnert sich gern an „gute alte Zeiten“, gelegentlich auch mit einem kleinen Schuss Sentimentalität, jedoch stets ohne seinen Sinn für Pragmatismus zu verlieren.

Und so blickt der passionierte Pferdemann auch auf die Entwicklung der Neuss-Grefrather Dressurtage, die seit 1983 auf der familieneigenen Anlage an der Lüttenglehner Straße in Neuss-Grefrath ausgetragen werden, mit einer guten Portion Realitätssinn. „Ich habe bisher kein Turnier verpasst“, erzählt er. „Es gibt positive und negative Entwicklungen in den 30 Jahren. Aber eines ist von der Premiere bis heute geblieben: Die Dressurtage sind der Mittelpunkt des Vereinslebens, sie haben es geprägt und mit jeder Auflage entstehen neue Geschichten.“

Wenn von Donnerstag bis Sonntag, die 30. Auflage der Dressurtage läuft, wird Hans-Günter Held natürlich dabei sein! Lässt er die drei Jahrzehnte Revue passieren, sieht er ein Turnier, das längst zu einem Klassiker gereift ist. „Aber diesen Status hat sich der Verein mühevoll erarbeitet“, meint Held.

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Gleich zweimal konnten die Reiterinnen des Kreis-Pferdesportverbandes Neuss in der 1. Qualifikation zum Equiva Nachwuchschampionat 2013 beim RFV Troisdorf/Haus Rott am vergangenen Wochenende punkten: Von 50 zu erreichenden Punkten erritten Karolin Müller (Neuss Grefrather RC) auf Ettwig und Luna Allard (Förderkreis Dressur) auf Lord Percy jeweils 44 Punkte und liegen damit nach der ersten Wertungsrunde auf Platz 6. Wird gratulieren!

[box type=“info“ border=“full“]Die weiteren Qualifikationstermine sind beim RFV Erkelenz (09.-12.05.2013) und ZRuFV Dingden (15.-16.06.2013), das Finale findet im Rahmen der Rheinischen Meisterschaften im Juli statt. Alle Informationen zum Cup hier.[/box]

Julia Barbian vom Neuss Grefrather RC hat sich am letzten April-Wochenende als jüngste Teilnehmerin der Prüfung (10 Jahre) mit Ihrem Pony „Der kleine König“ auf der Pferdeleistungsschau in Ollen-Vinnum mit einer Wertnote von 8,0 für die Teilnahme an den diesjährigen Bundeschampionaten qualifiziert. Wir gratulieren!

Die Zeiteinteilung des diesjährigen Dressurturniers des Neuss-Grefrather RC vom 09. – 12.05.2013 auf der Reitanlage der Familie Held in Neuss-Grefrath ist jetzt online.

Ihr findet sie hier.

Sie wollten ihren Titel beim Kreisjugendturnier des Kreis-Pferdesportverbandes (KPSV) Neuss vor heimischer Kulisse auf Gut Mankartzhof unbedingt verteidigen, doch am Ende gab es „nur“ Silber! Dabei hatten Trainerin Nicole Hebmüller und ihr Trio alles daran gesetzt, sich zum zweiten Mal in Folge den Sieg in der Mannschaftswertung zu sichern – doch am Ende war die Konkurrenz vom RFV Kaarst 1924 einfach zu stark.

Mit 46 Punkten sicherten sich die Kaarster mit Clara Krins auf Cimarilla, Lilli Kremer auf Quite Classic und Leonie Schmidt auf Shakira den begehrten Teamtitel. Fünf Punkte weniger hatten die drei Reiter des Gastgebers – Katharina Klein auf Leonardo G, Antonia Witt auf Max und May Julia Dieckmann auf Aquilina – weniger auf dem Konto. „Schade, schade“, befand Nicole Hebmüller. „Es hat eben nicht sollen sein. Aber wir freuen uns auch über Silber“, schmunzelte die Trainerin, die mit ihrem Gatten Axel Hebmüller den Reitstall Gut Mankartzhof an der Broicherseite führt. Bronze sicherte sich mit 37 Punkten der Neuss-Grefrather RC mit einer Mannschaft vom Kamberger Hof, die mit Valeria Mathes auf Coco Chanell, Clara Berger auf Kondor und Lena Stolz auf Pascavell angetreten war.

Siegerehrung – Foto: Tim Müller

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Der Neuss-Grefrather RC feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Eine Institution des Vereins, der auf der Anlage der Familie Held in dem kleinen Neusser Stadtteil Grefrath beheimatet ist, sind die Neuss-Grefrather Dressurtage. Immer im Mai, lockt das Turnier die besten Dressurreiter aus ganz Nordrhein-Westfalen an.

So auch vom 9. bis 12. Mai 2013 – wenn auf dem Viereck wieder Prüfungen bis zur schweren Klasse S ausgetragen werden. Unter anderem stehen einmal mehr Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat des Deutschen Dressurpferdes und des Deutschen Dressurponys auf dem Programm.

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Die Zeiteinteilung für das diesjährige Dressurturnier des RV St. Johannes Waat auf der Reitanlage Schnitzler in Jüchen-Waat vom 19. – 21. April 2013 ist jetzt online.

Ihr findet sie hier.