Siege für Thomas Rive und Marion Schleypen

Kaiserwetter und Topleistungen: Besser hätte das Dressurturnier des RV St. Georg Büttgen am vergangenen Wochenende nicht laufen können. „Wir sind sehr zufrieden“, freuten sich Maria und Johannes Pannenbecker, „Hausherren“ auf dem Pannenbeckerhof gemeinsam mit dem Helferteam. Das sorgte an beiden Turniertagen für allerbeste Bedingungen auf und rund um das Dressurviereck – für Reiter, Pferde und Zuschauer.

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

Siegten im Sankt Georg Spezial: Thomas Rive und sein Hotmail. Foto: privat

Sportlicher Höhepunkt und zugleich krönender Abschluss war der Sankt Georg Spezial am Sonntagnachmittag. In der S-Dressur sorgte Thomas Rive für die beste Leistung im Dressurviereck. Der Pferdewirtschaftsmeister von der RSG Niershof Mönchengladbach spielte das enorme Bewegungspotenzial seines elfjährigen Hengstes Hotmail aus. Das Paar zeigte eine starke Vorstellung mit vielen Höhepunkten in der Trab- und der Galopptour – und kratzte als einziges an der 70-Prozent-Marke. Mit 69, 756 Prozent war Rive im Sattel des dunkelbraunen Westfalen nicht zu schlagen. Zweite wurde Natasche Jansen (ZRFV Wickrath), die mit Golden Eye auf 68,699 Prozent kam. Sehr glücklich über Platz drei war Laetitia Terberger. Die 21-jährige Reiterin vom Neuss-Grefrather RC –erfolgreich im U21-Lager und Mitglied des Landeskaders – trabte mit Rubiks Cube zu 67,398 Prozent. Nachdem es auf den letzten Turnieren nicht optimal gelaufen war, zeigte sich der zwölfjährige Rappwallach unter der Studentin wieder zuverlässig und konzentriert. Knapp hinter Terberger landete Kristin-Leonie Weiland (Förderkreis Dressur) mit San Simeon (67,236). Fünfte wurde Anna Laura Klues vom gastgebenden Verein, die mit Pitti Filou auf 66,951 Prozent kam.
Alles anderes als optimal lief es dagegen für Marion Schleypen. Die Lokalmatadorin vom Neuss-Grefrather RC hatte am Samstag noch die Zwei-Sterne-M gewonnen. Auf Dr. Jackyl hatte sie souverän 68,873 Prozent und die goldene Schleife erritten. Im Sankt Georg Spezial konnte das Paar aus Neuss-Grefrath allerdings nicht an die Leistungen anknüpfen (18. Platz).
In der M-Dressur hatte Marion Schleypen noch die Polin Aleksandra Szadkowska (Förderkreis Dressur Neuss) auf Filia Magica (67,794) auf Platz zwei verwiesen – und auch den späteren S-Sieger Thomas Rive, der mit Hotmail die blaue Schleife für Rang vier bekam.
Dazwischen schon sich als Dritte Delia Heyers mit ihrer Stute Lotta H (RV St. Johannes Waat). Die amtierende Kreismeisterin kam auf 67,696 Prozent. In der L-Dresur auf Kandare hatte sie als einzige Starterin die 70-Prozent-Marke geknackt und haushoch gewonnen: fast fünf Prozentpunkte Vorsprung hatte sie auf das zweite Paar.

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