Training für die Neusser Fahrer mit dem Landestrainer

 

Bei sonnigen 25 Grad stand am ersten Maiwochenende das Training der Neusser Fahrer im Kalender. 11 Fahrer hatten sich im Vorfeld angemeldet, um Samstags und Sonntags je eine Trainingseinheit mit ihren Gespannen zu absolvieren. Da musste kurz abgestimmt werden, ob die 45-minütige Trainingseinheiten in der Länge angepasst werden müssen, aber Dirk Sonntag, der Landestrainer der rheinischen Fahrer, wollte dies nicht.

Und so stand er dann von 9 bis 18 Uhr fast durchgehend auf dem Dressurplatz, um sich jedem Gespann mit gleicher Motivation und mit seiner ruhigen und freundlichen Art zu widmen. Nicht immer gleich waren die Gespanne, von kleinen Mulis und Shetties bis zu großen Freibergern und Warmblütern, vom Einspänner bis zum Vierspänner. Immer wieder merkte man, dass Dirk Sonntag sich auf die unterschiedlichen Gespanne gut einstellen konnte und nach kurzer Analyse besprach er mit dem jeweiligen Fahrer die Ziele, die es zu erarbeiten gab. Wichtig war ihm dabei auch immer, dass die Fahrer nicht nur umsetzten, was er sagte, sondern auch verstanden, wieso dies nun eine nützliche Übung war. Und hin und wieder nahm er auch selber die Leinen mal in die Hand, um besser nachzuvollziehen, warum etwas nicht auf Anhieb klappte. Und die Fahrer waren durchweg sehr motiviert und nahmen die Ideen und Anregungen gerne an.
Neben dem Platz sammelten sich immer mehr interessierte Zuschauer um bis der gut organisierten Verpflegung die Dressurarbeiten in der Staubwolke auf dem Platz zu verfolgen. Auch wenn dem einen oder anderen während der 45 Minuten intensivem Fahrens mal die Kräfte in den Händen ausgingen, dann wurde nur eine leichtere Übung zur Entspannung eingebaut und dann ging es weiter. Verbesserungen konnte man bei allen Fahrern und ihren Gespannen feststellen. Insgesamt eine rundherum gelungene Veranstaltung, nach der schon einige Fahrer um Wiederholung gebeten haben. Bleibt nur zu hoffen, dass aus den motivierten Trainingsteilnehmern auch der eine oder andere den Schritt zum Turnier wagt.

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