Veränderte Veröffentlichungszeiträume bei FN NeOnMax

Wer das Vorwort von PSVR-Vorstand Rolf-Peter Fuß in der Rheinlands Reiter+Pferde März 2013 gelesen hat, weiss längst Bescheid: Die Ausschreibungen für Turniere mit NeOnMax sind noch nicht online, sondern erst 14 Tage vor Nennungsschluss in FN NeOn online abrufbar. Bis dahin sind sie ausschliesslich in der Rheinlands Reiter+Pferde einsehbar.

So will der PSVR die Chancengleichheit vor allem für Dressurreiter erhöhen: „Der Nennungszeitraum wird so von elf auf sechs Wochen verkürzt“, so Rolf-Peter Fuß. „Für Veranstalter bleibt dagegen alles wie gehabt.“ Ausschreibungen ohne NeOnMax werden wie bisher gehandhabt in FN NeOn veröffentlicht.

Nun ist sie schon einige Wochen in Kraft – die neue LPO! Die ersten Erfahrungen mit geschlossener und offener Option werden gemacht, da regt sich hörbarer Unfrieden über eine andere Möglichkeit, Teilnehmerkreise zu beeinflussen: NeOnMax! Die Möglichkeit für Veranstalter, die Teilnehmerzahlen zu begrenzen, verärgern mehr und mehr Reiter; hier insbesondere die der Disziplin Dressur.

Kaum ist die RRP ausgeliefert, da sind alle verfügbaren Startplätze auch schon vergeben. Insbesondere, wenn Veranstalter die Anzahl auf 30 und weniger Plätze begrenzen. Auf diesem Weg wird der Nennungsschluss auf bis zu 11 Wochen vor die PLS verlegt. Sicher, der Veranstalter hat seine Zeiteinteilung damit deutlich besser im Griff, auch wenn die Starterfüllung durch den Zwang, früher zu nennen, geringer ist, als bei normalen Turnieren. Veranstalter begründen dies mit der Angst vor zu vielen Teilnehmern und vor der vermeintlich zu teuren Teilung von Prüfungen. Letzteres ist jedoch in vielen Fällen unbegründet; verschiedene Rechenbeispiele zeigen, dass die Teilung von Prüfungen nur unwesentlich teurer bzw. sogar finanziell günstiger sein kann.

Sind es doch gerade die „Option A“ Reiter, die hiervon betroffen sind, also diejenigen, die unseren Sport als Hobby in Reinkultur ausüben und die dafür erhebliche Kosten und Mühen auf sich nehmen. Wie ärgerlich, wenn die Nennungstüre schon zugeschlagen ist, bevor man überhaupt mitbekommt, dass sie – wenn auch nur kurz – offen war! Und das, obwohl man schon zu mitternächtlicher Stunde am Computer wie die Katze vor dem Mauseloch auf die Einstellung von Ausschreibungen gewartet hat. Ist es da nicht mehr als verständlich, wenn Frust aufkommt? Ich meine: JA! Lustverlust zur Teilnahme ist dann die zwangsläufige Folge.

Mehr Informationen im vollständigen Beitrag direkt beim PSVR

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