Zum zweiten Mal Turnier auf Gut Kruchenhof

Pferde, Pferde, Pferde – bei der Familie Hintzen aus Neukirchen dreht sich alles rund um die edlen Rösser. Schon seit Jahrzehnten gehören Uwe, seine Frau sowie ihre drei Töchter Nadine, Carmen und Nina quasi zum „Inventar“ der Pferdesportszene im Rhein-Kreis Neuss. Das Herz des Quintetts schlägt für das Springen. 2011 zog die Familie mit ihren Pferden auf die Reitsportanlage Gut Kruchenhof. Dem Umzug folgte die Gründung des RV Gut Kruchenhof, 2013 dann die Turnier-Premiere. Von Mittwoch bis Sonntag, den 20. bis 24.08.2014, steht das zweite Turnier an – und das stellt die Premiere in den Schatten. Gleich fünf Springen der Klasse S, darunter mit dem Großen Preis ein S** (Sonntag 16:15 Uhr), gibt es.

„Wir haben rund 1.800 Nennungen bekommen“, freut sich Turnierchef Uwe Hintzen. „Mit dieser Zahl sind wir super zufrieden.“ Dass sich unter den Startern auch internationale Springreiter, zuM beispiel aus Finnland, Großbritannien, der Schweiz und Dänemark finden, freut ihn umso mehr. „So wird es spannend“, verspricht der Neukirchener. Dass seine Familie das fünftägige Turnier mit nur 25 Helfern stemmen kann, „liegt an dem riesigen Engagement und Herzblut, das jeder von uns in das Event steckt“, erklärt er. Die Helfer sind in Gruppen organisiert, die Teamleiter halten „ihren“ Chef auf dem Laufenden. „So geht’s am besten“, stellt Uwe Hintzen fest. „Wir haben ganze Familien, die helfen.“ Allen voran die Familie Holz. „Hansi Holz kümmert sich um die Getränke, seine Frau Beate um das Essen, Tochter Alina reitet und hilft, ihr Freund Michael Venes kümmert sich um den Parcours.“ Und auch auf den 73-jährigen Hans Schumacher und seine Frau Gerda aus Grevenbroich kann sich der Turnierchef immer verlassen. „Unter seiner Regie wurde der ganze Parcours ausgebessert, neue Hindernisse gebaut, alte gestrichen und aufgearbeitet. Ohne Helfer sie wäre das Turnier für unseren Verein, der rund 40 Mitglieder hat, gar nicht zu stemmen“, sagt Uwe Hintzen.

Mit vereinten Kräften haben die Kruchenhofler beste Bedingungen für die Sportler auf zwei und vier Beinen geschaffen. „Wir haben einiges verändert“, so Hintzen. „Der Richterwagen wurde auf einen Wall gesetzt, damit die Richter bessere Sicht haben.“ Und auch der Springplatz wurde noch einmal verbessert. Bei so viel Komfort sind die Stars der heimischen Reitsportszene ausnahmslos dabei: Von Derby-Sieger Gilbert Tillmann bis zur Rheinischen Meisterin Franziska Scharrer.

Zeiteinteilung, Teilnehmerliste und Ergebnisse gibt es auf www.bila.de.

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