Diese Nachricht hat mich persönlich und alle Pferdefreunde im Rheinland fassungslos gemacht: Michael Brandel ist tot. Er verstarb am Freitag, den 31.10.2014. Das Schicksal ließ ihm keine Zeit: Nur wenige Wochen nach einer niederschmetternden Diagnose musste er diese Welt verlassen. Viel zu früh, im Alter von 49 Jahren.

Die Lücke, die er in unserer Welt hinterlässt, ist unbeschreiblich groß. Mit seiner ruhigen und freundlichen Art stach er stets heraus. Interessiert und kommunikativ, so war er. Michael Brandel konnte sich begeistern, für jedes Thema und jeden Menschen. Er zeigte sich immer aufgeschlossen und äußerst hilfsbereit. Eigenschaften, die sich auch in seiner beruflichen Karriere spiegelten. So setzte er sein Können und Wissen als Leiter eines Zahntechniklabors regelmäßig für „gute Zwecke“ ein, half Menschen in besonders schweren Lebenslagen. Herzlich und warmherzig!

Neben seinem Beruf prägten Pferde sein Leben. Schon vor Jahrzehnten hatte er sich ganz der Reitpony-Zucht verschrieben. Auf dem eigenen Hof in Neuss-Dirkes züchtete er mit seiner Lebensgefährtin Heike tolle Ponys, die mit dem Prädikat „Brantops“ im Sport für Furore sorgen, die aber auch viele Freizeitreiter glücklich machen. Artgerechte Haltung und Umgang mit Pferden waren ihm dabei stets sehr wichtig.

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Der Kreis-Pferdesportverband Neuss (KPSV) will ein neues „Erfolgsformat“ etablieren: einen Vierkampf für alle Reiter. Bisher war es ausschließlich der Jugend-Vierkampf, der im Frühjahr die Nachwuchsreiter veranlasste neben den Reitstiefeln auch die Laufschuhe zu schnüren. „Am kommenden Wochenende gibt es endlich einen Vierkampf, bei dem auch Erwachsene mitmachen können“, freut sich Chef-Organisatorin Claudia Kronenberg. „Die Nachfrage war da.“ Die Uedesheimerin, Jugendwartin des KPSV, ist Vierkampf erprobt: Sie realisiert seit Jahren federführend den Jugend-Vierkampf und machte aus dem etwas verschlafenen Traditionsturnier einen Dauerbrenner! „Mit dem neuen Turnier wird die Begeisterung für den Vierkampf endlich generationenübergreifend.“

Samstag stehen im Neuser Jahnstadion (ab 9:00 Uhr) und im Stadtbad (ab 11:30 Uhr) die ersten beiden Disziplinen an: 2000 und 3000 Meter müssen die Reiter je nach Wettbewerb laufen, danach wird die Badekluft übergestreift. Sonntag (ab 11:30 Uhr) geht es dann auf dem Hilgershof mit den Reit-Disziplinen weiter – erst Dressur, dann Springen.

„Rund 100 Teilnehmer aus neun Kreisverbänden haben sich angemeldet“, freut sich Claudia Kronenberg. „Viele nehmen eine weite Anreise in Kauf, kommen sogar aus Coesfeld.“ Zirka 45 der Aktiven kommen aus dem KPSV Neuss, der damit das stärkste Feld stellt. „Super besetzt ist der Teamwettbewerb der Klasse A“, erzählt die Organisatorin, „für den sich 8 Team U18 und 15 Teams Ü18 angemeldet haben.“ Mit Ü18 bzw. U18 ist das Alter der Teilnehmer (unter oder über 18 Jahre) gemeint.

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