Juliette Piotrowski: Europameisterin mit dem U25-Dressurteam

Juliette Piotrowski hat ihre Erfolgssammlung um einen großen Titel erweitert. Sie sicherte sich mit dem deutschen Dressurteam am vergangenen Freitag bei den ersten U25-Europameisterschaften den Titel. Gemeinsam mit der Hessin Sanneke Rothenberger (Bad Homburg), Florine Kienbaum (Lohmar) und Nadine Husenbeth (Sottrum) gewann die 23-Jährige aus Kaarst Gold. Auf ihrem Rappwallach Oldenburger Sir Diamond trug die 23-Jährige, die als Bereiterin arbeitet, erheblich zum Mannschaftserfolg bei. Das Paar erzielte mit einer souveränen und schwungvollen Vorstellung 72,658 Prozent – das viertbeste Ergebnis des Tages! „Ich bin so glücklich“, freute sich Juliette Piotrowski über die Goldmedaille. „Das war für mich der Höhepunkt des Jahres, die EM war ein wirklich tolles Erlebnis“, erzählt sie. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft war riesig, die Stimmung gigantisch.“ Am Ende hatte das Quartett von Bundestrainerin und Equipechefin Monica Theodorescu und Disziplintrainer Jürgen Koschel 222,026 Punkte auf dem Konto. Silber ging an die Niederlande (218,847), Bronze an Schweden (212,711).

Auf der Reitanlage Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald wurden zum ersten Mal Europameisterschaften für Reiter unter 25 Jahren ausgetragen. In der Dressur knüpfte der Nachwuchs dort an die goldenen Zeiten der deutschen Lektionskünstler an: Sanneke Rothenberger gewann auf Deveraux OLD nach Teamgold auch die beiden Einzeltitel in Grand Prix und Kür. Damit hat die Hessin jetzt 17 EM-Titel gewonnen – für sie war es das dritte Triple mit Deveraux, mit dem sie bereits bei den Junioren und Jungen Reitern erfolgreich war.

Juliette Piotrowski und Sir Diamond konnten in den Einzelentscheidungen nicht aufs Treppchen galoppieren. Im Grand Prix trabten die beiden zu 71,465 Prozent und damit auf Platz acht. In der Kür fielen die zwei dann der Regelung  „zum Opfer“, dass nur noch drei Reiter pro Nation antreten dürfen. „Insgesamt bin ich mega zufrieden mit der Leistung in beiden Prüfungen. Die anderen waren auch extrem gut unterwegs.“ Jetzt geht es erst mal nach Hause, wo sich Reiterin und Pferd von den EM-Strapazen etwas ausruhen können. „Das haben wir uns auch verdient“, meint Juliette Piotrowski.

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