Piotrowski übernimmt Führung im Piaff-Förderpreis

Mit einer glänzenden Vorstellung hat sich Juliette Piotrowski zum zweiten Mal bei einer Etappe des Piaff-Förderpreises die goldene Schleife gesichert. Beim Turnier in Verden gewann die Kaarsterin auf ihrem Rappwallach Sir Diamond den Kurz Grand-Prix. Das Paar kam nach einer sehr sicheren Aufgabe im Viereck auf sehr gute 71,326 Prozent und war damit nicht zu schlagen. Schon in der Vorbereitungsprüfung hatten Sir Diamond und seine 22-Jährigen Reiterin, die für den Förderkreis Dressur Neuss startet, geglänzt: Mit 72,632 Prozent hatten sie gleich zum Auftakt einen Sieg verbuchen können. Das gab Selbstbewusstsein für den entscheidenden Auftritt im Kurz-Grand Prix, in dem das Paar dann mit Lektionssicherheit und viel Dynamik beeindruckte.

Damit hat Juliette Piotrowski bereits zum zweiten Mal die bundesdeutschen Dressurreiter unter 25 Jahren dominiert – schon bei der zweiten der insgesamt vier Etappen des Piaff-Förderpreises in Balve Mitte Juni hatte sie triumphiert. Ende November steht die letzte Qualifikation der Serie, die dem Nachwuchs den Sprung in den großen Dressursport erleichtern soll, in Donaueschingen an. Das Finale wird dann im November in Stuttgart ausgetragen – und Piotrowski, vor zwei Jahren Mannschaftseuropameisterin und Einzel-Vizeeuropameisterin bei den Jungen Reitern mit Sir Diamond – werden dabei sein!

„Wahnsinn“ freute sie sich über den Sieg in Verden. „Dass sich Sir Diamond über die Saison noch mal so verbessern würde, ist echt stark. Wir sind viel sicherer geworden.“ Die Sieger des Piaff-Förderpreises schaffen oft den nahtlosen Übergang in den internationalen Sport, zum Beispiel aktuell Alexander Matthias Rath (2006 und 2007) und Christina Bröring-Sprehe (2009 und 2011), die nächste Woche die deutschen Farben bei der EM in Aachen vertreten.

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