Bericht zum Orientierungsritt auf dem Nixhof

Der Ausschuss für den Breitensport im KPSV Neuss hat am 21.09.2013 einen Orientierungsritt mit kleinen Aufgaben veranstaltet. Es hatten sich 14 Teams angemeldet. Leider musste ein Team absagen, weil sein Pferd erkrankt war.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Teilnehmer eingestimmt, indem der Vorsitzende des Ausschusses nochmals darauf hinwies, dass es kein Wettrennen sein sollte, sondern die Sicherheit ALLER im Vordergrund stand (dies beinhaltete auch die Helmpflicht) und es in erster Linie um den Spaß und dem Umgang mit dem Pferd ging.

Anschließend wurden die Teams, Pferde und Begleitpersonen bekannt gegeben. Dann machten sich die Teams und die Streckenposten fertig. Es galt 8 Aufgaben während des Ausrittes zu lösen.

Nach dem Abreiten in der Halle wurde in 5-Minuten-Abständen gestartet und die erste Aufgabe war für die meisten Teilnehmer ungewöhnlich aber spannend: Es musste mit verbundenen Augen eine Slalomstrecke geritten werden, nach Anweisungen des Teampartners. Gerne wurde hier auch mal rechts mit links verwechselt (sehr zur Belustigung der Zuschauer). Aber die Reiter erlebten ein völlig neues „Reitgefühl“.

Die zweite Aufgabe bestand darin, einen Becher, gefüllt mit Wasser, dem Partner zu bringen, der am anderen Ende des Springplatzes stand. Der Becher diente als Staffelstab, denn der Partner musste nun damit zum Start/Ziel zurück reiten und dort den Becher (mit hoffentlich viel Wasser) abgeben. Der Becher mit Inhalt wurde dort gewogen. Anschließend ging es in den Wald.

Die dritte Aufgabe bestand darin, die eigene Startnummer zu finden. Die Nummern waren in den Bäumen wahllos aufgehangen.
Dann weiter zur vierten Herausforderung: Hier wartete ein Eimer, gefüllt mit Wasser und einem Apfel. Es war sehr interessant, wie die Teilnehmer diesen Apfel aus dem Wasser holten. Denn die Hände durften sie nicht benutzen. Nicht nur so manches Gesicht wurde nass. Die Pferde waren hier die Profiteure.

Am Waldrand kamen die Teams zur fünften Aufgabe. Tonnen-Staffelrennen, wobei „Rennen“ weit übertrieben ist. Die Tonnen sollten mit einer 8 umritten werden und als Staffelstab diente eine Wasserflasche, die nach einer Runde übergeben wurde. Die Zeit wurde gestoppt, sobald die Flasche wieder auf der ersten Tonne stand.

Weiter zur sechsten Aufgabe. Hier war Wurfgeschick gefragt, denn die Reiter sollten vom Pferd aus Bälle in einen Eimer werfen. Die beiden Streckenposten waren vollauf damit beschäftigt, die Bälle wieder aus dem Gras zu holen. War wohl nicht so einfach wie es sich anhört.

Dann ging es weiter zur siebten Prüfung: Wendung in einem abgestecktem Areal, das einem Dreieck ähnelte. Für manche kein Problem, aber andere hatten eine große Herausforderung vor sich. Genauso wie die daneben liegende achte Prüfung: rückwärts „einparken“. Einige Teilnehmer waren noch nie oder sehr selten im Rückwärtsgang geritten. Aber dies gehört nun mal auch zur Reitkunst, deshalb ran und probieren. Es haben letztendlich alle geschafft.

Dann war auch schon, nach ca. einer Stunde, das Ziel vor Augen und Pferd und Reiter konnten entspannen und sich stärken. Die Teilnehmer hatten sich viel zu erzählen und sich auszutauschen, wie das eine oder andere „Problemchen“ gelöst wurde.

Wir konnten eine einstimmige Resonanz verzeichnen: „UNBEDINGT NOCH EINMAL VERANSTALTEN, WIR SIND DABEI!“ Das hören wir natürlich sehr gerne.

Halt! Wir sind noch nicht ganz fertig: es folgte ja noch die Siegerehrung. Jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde. Die Plätze 1 – 3 bekamen Sieger-Urkunden und jeweils einen Sachpreis überreicht.

Hier die 3 Sieger-Teams:

  1. Jennifer Anders van het Kaar und Diana Bartussek (Dormagen)
  2. Lucca Franken und Sophia Pieh (Neuss)
  3. Yvonne Mehnert und Lydia Weber (Neuss)

Zusammengefasst waren alle Teilnehmer, Streckenposten, Begleitpersonen, Helfer, Zuschauer und Veranstalter hoch zufrieden. Die sehr gute Stimmung hielt sich lange. Bis in die Abendstunden wurde gegrillt und sich kennengelernt.

(Wir danken Jürgen Koch für diesen Bericht!)

Info: Über 800 Bilder wurden gemacht. Ein Teil davon ist auf der Homepage von Josef Hamzek zu sehen.

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