Gut Neuhaus Indoors – vier Tage Springsport

Gleich vier Tage Springsport erwarten die Pferdesportfans aus der Region am kommenden Wochenende – bei den Gut Neuhaus Indoors. Von Donnerstag bis Sonntag steht das Gestüt Gut Neuhaus in Neukirchen einmal mehr ganz im Zeichen des Springsports. Insgesamt 24 Springprüfungen stehen auf dem Programm, das Hofherr Friedhelm Tillmann und der gastgebende Reitclub Gut Neuhaus alles andere als „mit heißer Nadel“ gestrickt haben. Denn immerhin feiern die Indoors ihren zehnten Geburtstag, die Gastgeber sind seit Jahrzehnten als „Turnierprofis“ anerkannt und die zahlreichen Helfer bilden ein eingespieltes Team! Da bleibt nichts dem Zufall überlassen, schon gar nicht die Auswahl der Prüfungen. Vom kleinen E-Springen für den Nachwuchs bis zum hochdotierten Großen Preis – es geht in jeder Leistungsklasse durch den „Stangenwald“.

2003 stieg die erste Auflage der Indoors, die neue Reithalle machte es möglich und schuf Platz für ein hochwertiges Hallenspringturnier zum Abschluss der Hallensaison. Schnell etablierte sich die Veranstaltung bei Aktiven und Zuschauern. Glänzten die ersten Auflagen mit viel Prominenz – von Legende Hans Günter Winkler bis Olympiasieger Otto Becker (heute Chef-Bundestrainer der deutschen Springreiter) und dementsprechendem Rummel, stand zuletzt stets die sportliche Leistung im Vordergrund. So auch dieses Jahr: Wieder gibt es vier Springen der Klasse S, die Organisatoren bleiben dem Erfolgskonzept der vergangenen Jahre treu. Besonders zuschauerträchtig sind die beiden S-Springen am Samstagabend. Dann drängend sich hunderte begeisterte Reitsportfans auf den Tribünen um das S* mit Stechen (18:15 Uhr) und das legendäre Mächtigkeitsspringen (21 Uhr) zu verfolgen. Highlight am Sonntag ist der Große Preis, ein S** mit Siegerrunde, um 14:30 Uhr.

Rund 1.100 Nennungen sind für die 24 Springprüfungen eingegangen – Spitzenreiter in Sachen Nennungszahl ist das S* mit Joker am Sonntagmittag bis fast 100 Nennungen. „Ohne diese vielen Hände, die ehrenamtlich mit anpacken, wären solche Starterzahlen nicht zu bewältigen und ein solches Turnier schlichtweg nicht machbar“, gesteht Friedhelm Tillmann, dessen Crew in allen Belangen für einen reibungslosen Ablauf sorgt – von der Abreitehalle bis zu den Parkplätzen.

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