Vierkampf: Uedesheim verteidigt Titel

Einmal Meister werden ist schon schwer, Meister bleiben aber umso mehr: Das gilt auch im Vierkampf. Denn leicht wurde der Mannschaft des RV Uedesheim-Stüttgen ihre Titelverteidigung beim großen Mannschaftsvierkampf des Kreis-Pferdesportverbandes (KPSV) Neuss am vergangenen Wochenende auf dem Bergerhof in Gohr nicht gemacht. Sieben Teams traten in der „großen Tour“ mit 50 Meter Schwimmen, 3.000 Meter Laufen, A-Dressur und S-Springen gegen die Uedesheimer an – doch am Ende gelang es keinem Quartett an den Neussern vorbei zu ziehen. Mit 5.065 Punkten sicherten sich Nele Bakus, Andreas Kamp, Jana Kallen und Nikolaus Dahlem den zweiten Sieg in Folge.

Dabei war das Quartett des RV Osterath ihnen immer dicht auf den Fersen. 17 Punkte lagen sie am Ende hinter den Uedesheimern auf Rang zwei, dennoch hochzufrieden. „Das war ein spannendes Duell“, freute sich Chef-Organisatorin Claudia Kronenberg, Vorsitzende des Jugendausschusses im KPSV Neuss. „Und auch die Drittplatzierten haben eine Super-Leistung abgeliefert“, konstatierte Kronenberg: Die Gastgeber vom RV Torfgrafen Bergerhof landeten mit 4.986 auf dem Bronzeplatz. Lautstark bejubelt bei der abschließenden Siegerehrung von den Fans!

In der „kleinen Tour“ mit 50 Meter Freistil, 1.500 Metern Laufen, E-Springen und E-Dressur hatten die vier von den RF Gut Böckemeshof die Nase vorn. Marc Bierewitz, Dustin Hoff, Nina Koster und Celina Uhlwurm sammelten 5.641 Punkte und galoppierten damit der Konkurrenz buchstäblich davon! Sie stellten auch gleich zwei der vier Einzelsieger in den Disziplinen: Dustin Hoff stellte im Laufen mit 994 Punkten die Bestmarke auf; seine Vereinskollegin Nina Koster mit der Wertnote 7,6 in der Dressur. Mit 5.332 Punkten landete das Team des RFVV Pferdesportfreunde Gillbach auf dem Silberrang, Dritter wurde die Mannschaft des RFV Bayer Dormagen (5.130).

„Ich bin hochzufrieden“, erklärte Claudia Kronenberg, die sich über die rege Teilnahme der Pferdesportvereine – die übrigens auch viele Fans mitbrachten – freute. Sie hofft, dass sich im kommenden noch mehr Vereine an dem traditionellen Mannschaftsvierkampf beteiligen und Teams zusammenstellen. „Schließlich gibt es keine bessere Gelegenheit Schwung in die Jugendarbeit zu bringen!“

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