„Grandseigneur“ des Jagdreitens: Franz-Peter Coenen feierte 80. Geburtstag

Ein große Neusser Unternehmerpersönlichkeit feierte am 4. Mai seinen 80. Geburtstag: Franz-Peter Coenen. Der Seniorchef eines „Technischen Handels“ an der Neusser Moselstraße wird über die Grenzen des Rhein-Kreis Neuss hinaus als Geschäftsmann geschätzt – und auch als Pferdekenner. Denn Franz-Peter Coenen war passionierter Reiter und ist bis heute Pferdeliebhaber mit Leib und Seele.

Seine Pferde-Passion teilte er mit seiner 2000 verstorbenen Ehefrau Anna, einer Dressurreiterin. Er selbst war zunächst als Springreiter in der Turnierszene im Rheinland zu Hause. 1963 nimmt das Paar dann erstmalig an einer Schleppjagd in Breitscheid teil – und teilt von da an die Leidenschaft für den „Sport in Rot“. 1966 wurde geheiratet, ein Jahr später kommt Sohn Christian, der den Betrieb heute leitet, zur Welt.

Über 1.000 Jagden ist Franz-Peter Coenen geritten. Er gehört zu den tatkräftigen Mitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Schleppjagdvereins (RWS), einem der renommiertesten Jagdvereine Deutschlands. Zehn Jahre war er Schleppenleger, oft auch Joint Master. Das Lieblingsjagdpferd des Seniorchefs ist der Scheckwallach Indian Summer, den die Familie 1993 als Zweieinhalbjährigen in Irland kaufte. Ein Oldenburger leistet dem Schecken seit vergangenem Jahr Gesellschaft.

Auch im Vorstand des Kreis-Pferdesportverband Neuss engagierte sich Franz-Peter Coenen über Jahrzehnte hinweg – unter anderem prägte er als stellvertretender Vorsitzender das Verbandsgeschehen in den 1970er und 1980er Jahren.

Seine Leidenschaft für den Pferdesport hat er weitergegeben: Nicht nur das Coenen’sche Unternehmen ist in vierter Generation eine „Familiensache“ – auch der Pferdevirus zieht sich in dieser Familie durch die Generationen! Sohne Christian ist Master beim RWS und auch die Enkel sitzen fest im Sattel!

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